8. Juni 2008Die Neuen Alten - immer mehr Senioren bleiben mobil und fit

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Der Anteil von Senioren in unserer Gesellschaft wird immer größer. In den letzten Jahrzenten hat sich aber auch das Altsein beträchtlich verändert. Sehr viele Ältere sind heute in den unterschiedlichsten Lebensbereichen vitaler und mobiler als vor 20 Jahren. Die heutigen Senioren sind selbstsicherer, kommunikativer und verfolgen länger die vielfältigsten Interessen.

1987 gab es in der Altersgruppe der 60- bis 74-Jährigen nur 35%, die ein Auto im Haushalt hatten und sich selbst noch ans Steuer setzten. Heute tun dies 64 Prozent, also beinahe doppelt so viele. Bei der Altersgruppe “75 Jahre und älter” waren es 1987 rund 10% und heute über 30%, was einer Verdreifachung entspricht!

Länger anhaltende Mobilität und Weltinteressiertheit widerspiegeln sich auch darin, dass die Freude am Reisen bei den Senioren weniger schnell abnimmt als vor zwei Jahrzenten. 48% der 60- bis 74-Jährigen hatten 1987 eine oder mehrere Seniorenreisen unternommen. Heute ist die Zahl der Urlaubsreisenden Senioren in dieser Altersgruppe auf 60% angewachsen. Bei der älteren Vergleichsgruppe ist der Anteil konstant geblieben (jeweils rund 30%), was darauf schließen lässt, dass vielen dann das Reisen doch beschwehrlich wird.

Die heutigen Senioren verfügen auch über eine höhere körperliche Fitness als noch vor 20 Jahren. Viele treiben bis ins sehr hohe Alter gerne Sport oder gehen z.B. wandern oder schwimmen. Rund 15% über beide Altersgruppen betrug die Steigerung seit 1987. Heute gehen rund 70% der 60- bis 74-Jährigen gerne wandern und 60% regelmäßig schwimmen. Bei der älteren Gruppe sind es 40% bzw. 30%. Hier finden Sie einen weiteren Beitrag zu Sport im Alter bzw. die Rubrik Bewegung in unserem Sortiment.

Die gestiegene Mobilität und geistige Fitness führt dazu, dass viele Senioren heute deutlich länger an der Außenwelt Interesse zeigen, als noch vor 20 Jahren. Damals konnte man beobachten, dass das Interesse an Büchern in der Altersgruppe der 75-Jährigen (53%) und Älteren deutlich geringer war als bei den 60- bis 74-Jährigen (69%). Inzwischen liest auch die große Mehrzahl der 75-Jährigen und Älteren (67%) noch gern.

Die oben erwähnten Faktoren führen dazu, dass sich auch die gesellschaftliche Situation der Senioren verbessert hat. Es klagen heute deutlich weniger Senioren darüber, dass es schwer sei, andere Menschen kennenzulernen. Im Jahr 1987 fanden es 44% “leicht, neue Leute kennenzulernen” und heute sind es 57%. Bei den älteren Befragten wuchs der Anteil von 37% auf 43%.

Quelle: www.ifd-allensbach.de

Dominik Birgelen
Dominik Birgelen
Geschäftsführer

 

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