23. Mai 2009Das Schwimmen verlernt

Schwimmen (Quelle: Pixelio)

„Kinder und Senioren können immer schlechter schwimmen“ ist aus den Reihen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zu hören. Von „alarmierenden Zahlen“ spricht der Technische Leiter der DLRG Hessen, wenn „zwei von drei Ertrunkenen bei Badeunfällen über 50 Jahre alt sind.“ Viele meinen über ausreichende Fähigkeiten zu verfügen, sich längere Zeit „über Wasser zu halten“ und unterschätzen dabei deutlich ihre Fähigkeiten. Senioren würden zwar häufig Segel- oder Surfkurse belegen, doch kein Schwimmtraining. Gute Übungen würden dabei im Rahmen eines „Aquajogging“ angeboten, was zudem auch Muskeln stärkt und Beweglichkeit erhält.

Bei Kindern und Jugendlichen ist die Ursache wohl in einem veränderten Freizeitverhalten mit einer starken Hinwendung zu PC, Internet und Konsolen auszumachen. Auch an Schulen würde nur noch sehr reduziert Schwimmunterricht erteilt und selbst dann müssten darüber hinaus neugelernte Fähigkeiten trainiert werden. Das freilich ist beim Schwimmen, bei der Freizeitgestaltung am See unter Freunden/innen, ein Vergnügen. Der DLRG-Experte appelliert auch an die Eltern. Es reiche nicht aus, die Kinder in einem Schwimmkurs anzumelden. „Die erworbenen Kenntnisse müssen gemeinsam mit den Eltern in der Praxis angewendet und geübt werden.“

Quelle: www.ad-hoc-news.de (ddp-hes)

Dominik Birgelen
Dominik Birgelen
Geschäftsführer

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Eine Reaktion zu “Das Schwimmen verlernt”

  1. Mike

    Ja, dem kann ich nur zustimmen….schade…leider…

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