Beiträge mit dem Tag ‘Diabetes’

15. März 2011Inkontinent durch Diabetes

Dauerhaft erhöhter Blutzucker schädigt die Blase

Bonn, 15. März 2011 - Die Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus kann zur Blasenschwäche führen. Diabetiker sollten daher ihren Blutzuckerspiegel auch der Blase zuliebe sorgfältig einstellen. Wichtig ist es außerdem, bei Blasenproblemen frühzeitig einen Arzt aufzusuchen. Andernfalls kann es zu einer schweren Inkontinenz und zu Folgeschäden an den Nieren kommen.

Jeder zweite Diabetespatient hat Probleme mit dem Wasserlassen. Besonders häufig trifft es Diabetiker, die bereits seit mehreren Jahren an der Stoffwechselerkrankung leiden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel die Nerven schädigt, die das Entleeren der Blase steuern. Bei den meisten Diabetespatienten äußert sich dies in einer überaktiven Blase: Sie verspüren immer wieder unvermittelt einen starken Harndrang, auch wenn die Blase nahezu leer ist. Der Weg zur Toilette ist dann oftmals zu weit, sodass ungewollt Urin verloren geht. Um das zu verhindern, gehen viele Betroffene vorsorglich zur Toilette und trainieren ihre Blase regelrecht klein.
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10. März 2011Den Zucker unter Kontrolle

Diabetiker brauchen eine bedarfsgerechte Therapie

Diabetes sieht man nicht - Foto: djd/diabetes-behandeln.de
 
Diabetes sieht man nicht - mögliche Anzeichen sollten dennoch ernst genommen werden.
Foto: djd/diabetes-behandeln.de

(djd/pt). Diabetes tut nicht weh. Patienten können von der Stoffwechselstörung jahrelang betroffen sein, ohne es zu ahnen. Doch ein unbehandelter Typ-2-Diabetes ist gefährlich, denn der hohe Blutzucker schädigt auf Dauer die Gefäße. Wer erste Anzeichen rechtzeitig wahrnimmt, kann Folgeschäden und häufig auch eine Insulinbehandlung vermeiden oder hinauszögern.

Mögliche Anzeichen für Diabetes sind gesteigerte Durst- oder Hungergefühle, Tagesmüdigkeit, häufiger Harndrang sowie verschwommenes Sehen und Taubheitsgefühle in Händen oder Füßen.

Rechtzeitig handeln

Letztlich kann nur eine Blutzuckeruntersuchung zeigen, ob der Glukosestoffwechsel gestört ist. Risikopatienten wird vom Bundesverband Niedergelassener Diabetologen (BVND) geraten, regelmäßig zur Kontrolle zu gehen. Anfangs können die Betroffenen dem Fortschreiten ihrer Erkrankung noch mit relativ einfachen Veränderungen des Lebensstils begegnen: Viel Bewegung, die Vermeidung von Übergewicht sowie eine ausgewogene und gesunde Ernährung sind wesentliche Maßnahmen. Unter www.diabetes-behandeln.de gibt es Informationen, Tipps und Rezepte.
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17. Juni 2009Ab in die Sonne

Sonne Vitamin D

„Ab in die Sonne“ ist ein Tipp, mit dem man Senioren gerne Ermuntern darf. Forscher der englischen Universität Warwick haben mehr als 3000 Bewohner von Peking und Schanghai im Alter von 50 bis 70 Jahren untersucht. 94 Prozent von ihnen litten an einer Unterversorgung mit Vitamin D, dem Sonnenvitamin. Damit steigt das Risiko für ein metabolisches Syndrom, was zu einer erhöhten Insulinresistenz in Verbindung mit Bluthochdruck, Übergewicht oder hohen Cholesterinwerten führt. In Folge davon auch zu Diabetes und Herzerkrankungen. Den ganzen Beitrag lesen »

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7. Dezember 2008Diabetes schadet der Blase

Logo: Deutsche Seniorenliga

Jeder zweite Diabetiker bekommt langfristig Probleme mit der Blase. Das Tückische daran: Viele Betroffene ahnen gar nicht, dass ein hoher Blutzuckerspiegel ihrer Blase schadet. Doch mit der Dauer einer Diabetes-Erkrankung steigt die Wahrscheinlichkeit einer Inkontinenz immer mehr an.

Auch wenn nicht eindeutig geklärt ist, auf welchem Wege Diabetes den Harntrakt in seiner Funktion beeinträchtigt, so steht doch fest, dass ein dauerhaft erhöhter Blutzucker die Blasennerven schädigt. Bei vielen Patienten äußert sich das in Form einer überaktiven Blase: Die Muskulatur der Blasenwand zieht sich spontan zusammen, um die Blase zu entleeren – obwohl sie noch gar nicht voll ist. Aufgrund des quälenden Harndrangs wird der Weg zur nächsten Toilette für viele zu lang, so dass der Urin bereits vorher ungewollt verloren geht. Den ganzen Beitrag lesen »

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16. November 2008Diabetes mellitus verantwortlich für 2,6% aller Sterbefälle

Logo Destatis

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Welt-Diabetestag am 14. November mitteilt, ist die Zahl der an Diabetes mellitus Gestorbenen im Vergleich aller Bundesländer anteilig in Thüringen und Sachsen-Anhalt am höchsten. In diesen beiden Bundesländern verstarben an dieser Volkskrankheit im Jahr 2007 61 beziehungsweise 60 Menschen je 100 000 Einwohner. Bayern und Hamburg hingegen hatten anteilig die niedrigste Sterblichkeit an Diabetes mellitus. Hier lag die Zahl der an dieser Krankheit Gestorbenen bei knapp 15 beziehungsweise 16 je 100 000 Einwohner. Den ganzen Beitrag lesen »

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28. April 2008Diabetes erhöht das Risiko von Alzheimer!

Alzheimer - Alles verliert sich

Diabetes erhöht das Risiko für eine spätere Alzheimer-Erkrankung. Das bestätigt eine Langzeitstudie schwedischer Wissenschaftler, die herausfanden, dass Männer, die mit rund 50 Jahren Anzeichen eines Diabetes hatten, später deutlich häufiger an Alzheimer erkrankten, als Altersgenossen mit einem gesunden Zuckerstoffwechsel. Die Diabetesgefahr war unabhängig von anderen Risikofaktoren, wie z.B. einem hohem Blutdruck, hohen Cholesterinwerten oder hohem Body-Mass-Index.

Wirksam zur Vermeidung von Diabetes ist zweierlei: viel Bewegung und eine gesunde Ernährung. Den ganzen Beitrag lesen »

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