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Beiträge mit dem Tag ‘Alzheimer’

21. Januar 2011Alzheimer erkennen

Alzheimerpatienten drücken Schmerzen durch Körpersprache aus

Broschüre: Alzheimer erkennen - Deutsche Seniorenliga
Broschüre:
Alzheimer erkennen
Deutsche Seniorenliga e.V., Bonn

Bonn, 21. Januar 2011 - Menschen mit einer Alzheimerdemenz können oft nicht beschreiben, ob und wo sie Schmerzen haben. Angehörige und Pflegepersonen sollten daher geschickt nachfragen und auf indirekte Hinweise achten. Dazu gehören zum Beispiel eine sorgenvolle Mimik, häufiges Stöhnen oder ein abweisendes Verhalten.

Alzheimerpatienten erhalten seltener eine Schmerztherapie als nicht demenzkranke Gleichaltrige. Ein Grund: Sie verlieren nach und nach ihre sprachlichen Fähigkeiten und sind vor allem im fortgeschrittenen Stadium ihrer Erkrankung nicht mehr in der Lage, Schmerzen mit Worten zu beschreiben.
„Das heißt aber nicht, dass sie keine Schmerzen haben. Sie drücken sie nur anders aus“, erklärt Professor Dr. Ingo Füsgen, Experte für Altersmedizin am Elisabeth-Krankenhaus Velbert. Angehörige und Pflegepersonen brauchen daher eine gute Beobachtungsgabe und viel Feingefühl, um Schmerzen bei Alzheimerkranken zu erkennen. Wichtig ist es beispielsweise, mehrmals täglich nachzuhaken: „Menschen mit Alzheimer büßen nach und nach ihr Kurzzeitgedächtnis ein und wissen oft nicht mehr, ob sie am Morgen oder in den letzten Tagen Schmerzen hatten“, erläutert Privatdozent Dr. Matthias Schuler, Leiter der Abteilung für Akutgeriatrie am Diakoniekrankenhaus Mannheim.
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15. September 2010Demenz - die Krankheit des Vergessens

Eine Million Demenzkranke gibt es mittlerweile in Deutschland. Diese Krankheit belastet die Betroffenen. Jedoch leiden nicht nur sie, sondern insbesondere auch die betreuenden Angehörigen.

Demenz - die Krankheit des Vergessens. Foto: obx-medizindirekt
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Aktuelle Studien gehen von einem Anteil Demenzkranker von 5,9 bis 7 Prozent der Menschen über 65 Jahre aus.
Foto: obx-medizindirekt

Es gibt unterschiedliche Formen und Ursachen einer Demenz, wobei die häufigste Demenz-Form die Alzheimer Krankheit ist. Neben Versuchen medikamentöser Einflussnahme auf den Krankheitsverlauf gibt es heute außerdem sogenannte Gedächtnis-Sprechstunden und Gedächtnis-Ambulanzen, um die Wahrnehmungsfähigkeit, das Denk- und Erinnerungsvermögen des Dementen zu trainieren.

Es gibt auch immer mehr technische Hilfsmittel, um die Sicherheit eines Dementen in seiner eigenen Wohnung zu verbessern. Zu verhindern ist die kontinuierliche Verschlimmerung des Gesundheitszustands eines Demenzkranken nicht.
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15. Juli 2010Schon gehört? Wege aus der Altersschwerhörigkeit

Schwerhörigkeit wird oft als Demenz fehlgedeutet

Broschüre: Schon gehört - Deutsche Seniorenliga
Broschüre:
Schon gehört?
Deutsche Seniorenliga e.V., Bonn

Bonn, 15. Juli 2010 - Sowohl die Schwerhörigkeit als auch Demenzerkrankungen beeinträchtigen in besonderem Maße die Kommunikationsfähigkeit der Betroffenen. Dabei wird die Schwerhörigkeit bei alten Menschen nicht immer als solche erkannt, sondern oft als nachlassende geistige Fähigkeit fehlgedeutet. Andererseits kann eine nachlassende Hörstärke der Entstehung einer Demenz Vorschub leisten.

Die Deutsche Seniorenliga will mit der kostenlosen Broschüre „Schon gehört? Wege aus der Alterschwerhörigkeit“ auf die Problematik von Hörschäden im Alter aufmerksam machen und empfiehlt die Durchführung von Hörtests.
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26. Februar 2010Epilepsie im Alter oft unerkannt

imalter Wenn Gesundheit abnimmt, wird sie in einem zunehmenden Maße bewusst. Es ist unser kostbares Gut mit fließenden Grenzen. Wann sind wir richtig gesund und wann wirklich krank? Das ist nicht nur eine Frage des persönlichen Befindens, sondern auch ärztlicher Diagnose.

Foto:  Bärbel/pixelio.de

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19. Juli 2009Alzheimer: unbeliebte Diagnose

Alzheimer

Die Krankenkasse Barmer hält die Vorsorgesituation für Menschen mit der Diagnose „Alzheimer-Demenz“ für unzureichend, wie jüngst eine von der Kasse in Auftrag gegebene Studie ergab. Von über 21.000 untersuchten Patienten erhielt rund ein Drittel weder eine Demenzfokussierte Therapie noch Psychopharmaka. Eine Ursache dieses Missstandes wird im späten Kontakt zu einem Facharzt gesehen. Denn, so heißt es aus Ärztekreisen, seien Hausärzte mit Rücksicht auf die Betroffenen zurückhaltend die Diagnose „Alzheimer“ zu stellen. Auch gebe es im Frühstadium eine hohe diagnostische Unsicherheit. Und eben das, so die Barmer, erhöht die Kosten und hat natürlich für die Betroffenen selbst negative Auswirkungen. Immerhin leiden in Deutschland etwa 1,2 Millionen Menschen unter Demenz. Mit einem starken Anstieg in den nächsten zehn Jahren ist zu rechnen. Den ganzen Beitrag lesen »

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7. Mai 2009Bald mehr als zwei Millionen Alzheimer-Patienten?

Alzheimer (Quelle: Pixelio)

„Auf Deutschland kommt eine riesige Welle von schwer- und schwerst pflegebedürftigen Alzheimer-Patienten zu“, prognostiziert Professor Matthias Bähr von der Universität Göttingen. Die deutsche neurowissenschaftliche Gesellschaft geht in den kommenden Jahrzehnten von einer Verdoppelung, bis auf zwei Millionen Patienten, aus. Den ganzen Beitrag lesen »

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19. März 2009Eine Pille gegen Alzheimer?

Tablette Alzheimer (Quelle: Pixelio)

Mit etwa einer Million Erkrankten allein in Deutschland ist die „Morbus Alzheimer“ die häufigste Form der Demenz. Betroffene leiden unter Gedächtnisverfall, Orientierungs- und Erkennungsstörungen. „Heutige Behandlungsmethoden können das Fortschreiten der Alzheimerschen Krankheit nur vorübergehend aufhalten oder verlangsamen“, sagt der Forscher und Biochemiker Hans Ulrich Demuth. Den ganzen Beitrag lesen »

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7. März 2009Nicht jede Vergesslichkeit ist gleich Alzheimer

Logo: Deutsche Seniorenliga

Wenn bei älteren Menschen das Gedächtnis streikt, so keimt oft die Angst vor der Alzheimerkrankheit auf. Doch nicht immer steckt hinter einer zunehmenden Vergesslichkeit gleich die gefürchtete Gehirnerkrankung. In vielen Fällen sind ganz andere Umstände für die Gedächtnisstörungen verantwortlich – einer der wichtigsten ist Stress. Den ganzen Beitrag lesen »

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25. Februar 2009Psychopharmaka verkürzen das Leben

Psychopharmaka (Quelle: Pixelio)

Aktuelle Studien aus Großbritannien haben nun bestätigt, dass Senioren, die mit bestimmten Psychopharmaka behandelt werden, früher sterben. Insbesondere wird das Schlaganfallrisiko erhöht. Besonders gefährdet waren dabei Patienten, die an einer Demenz litten. Bei Ihnen trat ein Schlaganfall unter Psychopharmaka dreieinhalbmal so häufig auf.

“Vor diesem Hintergrund müssen Ärzte den Einsatz von Psychopharmaka bei Senioren - vor allem Dementen - neu überdenken”, so Prof. Martin Grond von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft. Die Mittel sollten nur noch verordnet werden, wenn andere Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft seien. Den ganzen Beitrag lesen »

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15. Oktober 2008Gegen das Vergessen ankämpfen

Vergessen (Quelle: Pixelio)

Vergesslichkeit ist ein Problem, das vielen älteren Menschen zu schaffen macht.
Der ganz normale Alterungsprozess betrifft auch das Gehirn. Zwischen dem 18. und 30. Lebensjahr ist es am leistungsfähigsten. Danach lässt es langsam nach. Auch die Gehirnmasse nimmt ab: Wer über 80 Jahre alt ist, hat ein um bis zu 150 Gramm leichteres Gehirn als ein 20-Jähriger. Dieser Verschleißprozess ist ganz normal und hat nichts mit der so genannten Demenz zu tun, einer krankhaften Störung des Gedächtnisses und des Denkens im höheren Lebensalter. Den ganzen Beitrag lesen »

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