1. März 2009Zeitmanagement für Senioren

Zeit (Quelle: Pixelio)

“Auch im Ruhestand können dieselben Probleme auftreten, wie in den Lebensabschnitten davor: zu viele Aktivitäten und Verpflichtungen udn zu wenig Zeit”, meint Professor Lothar Seiwert, der viele Bücher zum Thema Zeitmanagement geschrieben hat. Eine genaue Planung des Alltags ist deshalb auch im Alter wichtig! “Nach dem Ende ihres Berufslebens möchten viele Senioren am liebsten alle Vorgaben und Strukturen hinter sich lassen”, so der Professor weiter. “Doch gerade aktive Senioren können unter Stress geraten, wenn sie sich für ihren “Unruhestand” zu viel vorgenommen haben oder zahlreiche neue Aufgaben übernehmen”. Die Grundlage des Zeitmanagements ist ein Tageskonzept. Dazu kommen Wochen- und Jahrespläne. Je nach persönlichen Vorlieben kann man dafür lose Zettel benutzen, einen Kalender oder Computer.

Niederschreiben sollte man Termine, die einem vorgegeben werden, wie z.B. der Arzttermin, vereinbarte Treffen mit Freunden oder die Theateraufführung. Danach werden Aufgaben und Aktivitäten ohne festen Zeitpunkt notiert. Diese Liste sollte möglichst vollständig sein, damit man seinen Kopf befreit hat uns weiß, dass man sich auf seine Liste verlassen kann: also stets überarbeiten, ergänzen bzw. erledigte Aufgaben streichen. Im nächsten Schritt können alle Punkte mit einer Priorität versehen werden.

“Im höheren Alter hat Zeitmanagement oft eine sehr existenzielle Bedeutung, weil man merkt, dass die eigene Lebenszeit endlich ist”, so der Psychologe Kleinmas. “Man sollte in Ruhe überlegen, wie man sein Leben im Alter gestalten will”.

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Dominik Birgelen
Dominik Birgelen
Geschäftsführer

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