13. Februar 2012Wohnraumplanung im Alter

Wohnraumplanung im Alter
Anregungen für verändertes Wohnen im Alter. Beim „altersgerechten, barrierefreien Wohnen“ denken viele Senioren ausschließlich an für Rollator oder Rollstuhl angepasste Räumlichkeiten, um möglichst lange und selbstständig in den eigenen vier Wänden leben zu können.

Doch bereits kleinere bauliche Anpassungen oder auch das vorausschauende Bauen fallen unter diesen Begriff. Worauf sollten Sie beim Wohnraum, der Jung wie Alt entgegen kommt, achten? Welche Maßnahmen sind im Alter ungeachtet der persönlichen Fitness sinnvoll?

Um sich in seiner gewohnten Umgebung weiterhin sicher und wohl zu fühlen, bedarf es einer seniorengerechten Wohnraumplanung. Wobei seniorengerecht nur einen der möglichen Aspekte benennt - schließlich kann ein baulich durchdachtes Umfeld auch für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung sowie für Familien mit Kindern durchaus von Interesse sein!

Wie gehen Sie bei der Wohnraumplanung am besten vor?

Machen Sei zunächst eine Bestandsaufnahme. Möglichst objektiv die derzeitige Wohnsituation mit einigen Stichworten pro Raum notieren. Welche Vor- und Nachteile hat der jeweilige Grundschnitt des Zimmers? Wie sehen Ihre kommenden Wohnbedürfnisse aus? Bei diesem Schritt steht das Erfassen, nicht das sofortige Ändern imVordergrund.

Danach können Sie entweder allein oder unter Zuhilfenahme eines Wohnraumexperten einen Plan ausarbeiten. Welche Änderungen lassen sich bereits mit dem Umstellen oder Austauschen einzelner Möbel erreichen? Was kann in puncto Stellfläche, Gehwege zwischen den Räumen oder Beleuchtung rasch verändert werden? Wo sind größere Umbauten erforderlich?

Online-Händler wie Moebelshop24 führen Möbel, die formschön und funktional sind. Gepolsterte Esszimmerstühle, die modernen Standards der Ergonomie entsprechen, sind so ein Beispiel für Komfort und Körperbewusstsein im eigenen Heim. Wer gerne und viel am Computer arbeitet und im Internet surft, sollte auch auf höhenverstellbaren Schreibtisch und Drehstühle mit ergonomisch optimierter Sitzfläche und Rückenlehne achten!

Es gibt mehrere Maßnahmen, wie die Wohnung altersgerecht wird. Daher können wir Ihnen keine einzelne Lösung vorschlagen. Jedoch werden besonders häufig die Zugänge zu Haustüre und Terrasse verändert (versenkte Leisten und breitere Türrahmen), Treppen mit zwei Handläufen versehen und die Größe des Badezimmers nachträglich erweitert.

Die konkreten Verändungern sind natürlich auch immer von der Wohnsituation (in Mietwohnungen mit Vermieter Rücksprache halten) und vom finanziellen Rahmen abhängig. Vergessen Sie vor lauter Baumaßnahmen aber nicht, dass auch das Umfeld für die Planung essentiell ist! Der öffentliche Nahverkehr sowie Geschäfte des täglichen Bedarfs sollten besonders im Alter leicht erreichbar sein, da sie Mobilität und Grundversorgung garantieren.

Falls sich Ihr Lebensraum fürs Wohnen im Alter nicht eignet, durchdenken Sie weitere Möglichkeiten. Es muss nicht unbedingt das Seniorenheim sein! Im Trend liegen für rüstige Rentner das Mehrgenerationenhaus oder auch die Alten-WG, wobei diese neuen Wohnformen nicht für jeden geeignet sind. Fragen Sie sich ehrlich, welche (wohnlichen) Ansprüche Sie erfüllt haben wollen und welche Kompromisse Sie eingehen können.

Wer bereits vorausschauend aufs Alter hin plant, kann später erforderliche Baukosten deutlich minimieren. Nutzen Sie die Verbesserungschancen, die Ihr derzeitiger Wohnraum bietet!

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