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30. Oktober 2012Wintereinbruch: Nur warme Füße sind trittfest

Schneestiefel

Der Winter brach am Wochenende früh und unerwartet über weite Teile Deutschlands herein. In Bayern liegen bis heute bis zu 20 Zentimeter Schnee in relativ tiefen Lagen. Ohne Vorbereitung es bei plötzlichen Schneefällen gefährlich werden: Schuhe ohne Profil, noch keine Winterreifen aufgezogen oder einfach zu leichte Kleidung führen jedes Jahr zu Verletzten und manchmal sogar Toten.  Was einen guten, trittsicheren Schuh ausmacht und warum nicht nur das Profil wichtig ist, erklären wir in Ihnen hier.

1. Richtige Passform
Ein guter Schuh darf nie zu eng oder zu weit sein. Zu enge Schuhe lassen das Blut nicht gut zirkulieren, was zu kalten Füßen und weniger Gefühl in den Füßen führt. Zu weite Schuhe bieten nicht genügend Halt und sind daher ebenso gefährlich.

2. Gutes Profil und guter Gummi
Nicht nur bei Schnee und Eis ist ein gutes Profil wichtig. Nasses Laub, Matsch und mit Moos bewachsene Steine können ebenso rutschig sein wie Glatteis. Ein gutes Profil und eine Sole aus hochwertigem Gummi sind daher nie verkehrt. Besonders rutschfest ist das Material “Vibram“, dass für Angler entwickelt wurde, die in Flüssen mit bewachsenen Steinen waten.

3. Keine Herrenschuhe mit Ledersole
So edel und komfortabel die Sole aus Echtleder auch sein mag. Im Winter weicht sie auf Dauer auf und ist viel zu rutschig um bei Schnee und Eis getragen zu werden. Es gibt mittlerweile  auch viele elegante Herrenschuh-Modelle, die gut zum Anzug getragen werden können. Den abgebildeten Schuh mit Gummisohle haben wir z.B. in der Zalando-Herrenschuh-Rubrik gefunden, wo er für 119,95 Euro angeboten wird.

Herrenschuh

4. Leichtes aber festes Schuhwerk
Schwere, klobige Schuhe vermitteln zwar ein Gefühl von Trittsicherheit, sind aber schwer wieder  einzufangen, wenn man aus dem Tritt kommt. Mit leichten Schuhen kann man sich eben leichter wieder fangen, wenn man einmal das Gleichgewicht verliert.

5. Warme Schuhe
Dieser Punkt klingt zwar mehr, als ob er in die Kategorie “Komfort” gehört, ist aber auch wichtig für sichere Schuhe. Wenn die Füße kalt sind, sind sie nicht nur deutlich schlechter durchblutet, sondern auch steif und unflexibel. Das komplexe Zusammenspiel aus Knochen, Sehnen und Muskeln funktioniert dann deutlich schlechter und genau dieses Zusammenspiel ist es, dass uns trittsicher macht und dabei hilft eine glatte Stelle auszugleichen. Bei kalten Füßen hilft einem dann auch keine gute Reaktion mehr. Der Fuß kann einfach nicht so gut auf die reflexartigen Befehle des Gehirns reagieren und man stürzt. Daher immer warm einpacken - der Sicherheit zu liebe.

Bildquelle: (c) kelly-marken - fotolia.com

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