11. Mai 2009Vorsicht beim „Rente aufbessern“

Rente (Quelle: Pixelio)

Die Rente reicht oft gerade für das Nötigste und so verdienen sich viele Rentner was dazu, suchen sich einen Nebenjob. Doch auch sie bekommen die Wirtschaftkrise zu spüren, gerade Betriebe sparen hier oft ein. Eine Entwicklung von der auch der Sozialverband VdK zu berichten weiß. So fordert der Chef der Senioren-CDU, Otto Wulff, daher eine Arbeitsvermittlung für Rentner. «Nach Schätzungen könnten mehrere Hunderttausend Rentner unter Umständen ihren Job verlieren», so der Senioren-Unionschef.

Die Zahl der Rentner, die sich ihr monatliches Einkommen aufbessern, stieg dem VdK zufolge von 615.000 im Jahr 2002 auf 817.000 im Jahr 2008. VdK-Rechtsexperte Rainer Strauch betont: dass Senioren, dabei die Verdienstgrenzen beachten müssen. „Es ist gefährlich, das locker zu sehen. Bei Überschreiten der Obergrenzen für den Nebenverdienst wird die Rente entsprechend gekürzt.“ So kann es Strauch zufolge schnell zu Nachzahlungen kommen. Wer die Regelaltersgrenze von 65 Jahren erreicht hat, darf unbegrenzt hinzuverdienen. Jüngere Altersrentner dürfen bei voller Rente nicht mehr als 400 Euro im Monat verdienen, was den sogenannten Minijobs entspricht. In zwei Monaten im Jahr ist aber das Doppelte zulässig. Bei Teilrenten liegen die Grenzen entsprechend höher - wo genau, wird im Regelfall individuell berechnet.

Quelle: www.news.de

Dominik Birgelen
Dominik Birgelen
Geschäftsführer

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