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15. Juli 2009Unruhestand für Senioren

Acht Jahre lang hat die American Academy of Neurology 2500 Senioren im Alter von 70 bis 79 Jahre begleitet um zu erkennen, was alte Menschen fit hält. Die Hauptautorin der Studie, Alexandra Fiocco von der University of California in San Francisco, stellt fest: „Bei 53 Prozent ist ein gewisser geistiger Abbau erkennbar, bei weiteren 16 Prozent sogar ein starker Verfall.“ Hoffen lassen 30 Prozent. Sie bewahren sich ihre Gesundheit und steigern sie zum Teil sogar noch. Was ist ihr Geheimnis?
Alexandra Fiocco erkennt ganz deutlich: „jene Senioren treiben wenigstens wöchentlich Sport, haben zumindest Abitur, rauchen nicht und engagieren sich beruflich oder privat.“ Das spricht für Senioren, die im Alter lieber von einem Unruhestand, als einen gemächlichen Ruhestand sprechen. Sie bleiben körperlich aktiv und entziehen sich der Gesellschaft nicht. Ernüchternd ist jedoch, dass nur jeder siebte Senior sportlich aktiv ist. Die meisten älteren Menschen fühlten sich zu alt oder zu krank.
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Quelle: www.focus.de
Dominik Birgelen
Geschäftsführer
