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24. Juni 2009Suizidrisiko steigt mit Schlafmittel

Schlaf

Eine Studie der Gothenburg-Universität bringt alarmierende Erkenntnisse zutage, wenn Senioren zu Schlafmittel greifen. Das Suizidrisiko steigt um das Vierfache. Eine erste Grobanalyse ergab sogar ein 14faches Risiko. Als die Forscher Anders Carsten und Margda Waern Begleitumstände wie psychische Störungen herausfilterten blieb der Wert mit einem vierfachen Risiko immer noch sehr hoch.

Als Ursache werden aber nicht die Schlafmittel als solches erkannt, sondern das Motiv, warum ältere Menschen darauf zurückgreifen. „Es werden damit ganz andere Probleme bekämpft, die von Vereinsamung bis hin zu körperliche Leiden, Beziehungsprobleme oder Alkoholmissbrauch reichen“, so die Wissenschaftler. Natürlich begünstigt ein größerer Vorrat der Pillen auch eine Überdosis. Der Appell ergeht an die Ärzteschaft. „Ärzte müssen bei der Verabreichung solcher Medikamente ein mögliches Selbstmordrisiko im Blick haben.“

Quelle: www.focus.de/gesundheit/ratgeber

Dominik Birgelen
Dominik Birgelen
Geschäftsführer

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