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19. November 2008Nicht jede Sportart ist ideal

Nordic Walking (Quelle: Pixelio)

Wie die in München erscheinende Fachzeitschrift „Ärztliche Praxis“ meldet, sollten Senioren Sportarten wählen, die eine möglichst große Bewegungsvielfalt mit sich bringen. Bei Bowling, Squash, Tennis, oder Golf ist dagegen Vorsicht angebracht. Monotone Bewegungsmuster und einseitige Belastungen sind nicht für jeden Menschen ohne Probleme zu verkraften. Eine israelische Untersuchung hat gezeigt, dass gerade der intensiv betriebener Amateursport einige Gesundheitsrisiken beherbergt. Betroffen ist in der Regel neben dem Muskelsystem auch der Skelettapparat.

Nach Ansicht der Wissenschaftler ist der menschliche Körper zwar für intensive Bewegungen prädestiniert, mit „verdrehtem Körper hinter einem Tennisball herzuspringen, gehöre nicht dazu“. Derartige Bewegungsmuster bereiten Knochen, Muskeln und Sehnen eine gehörige Portion Stress und bergen nicht unerhebliche Verletzungsrisiken. Freizeitsportler sollten deswegen bei sportlichen Betätigungen niemals auf Dehnen und Aufwärmübungen verzichten. Wichtig: Wer asymmetrische Sportarten wie Tennis oder Golf ausübt, der sollte sich auch um einen entsprechenden Ausgleich bemühen.

Dominik Birgelen
Dominik Birgelen
Geschäftsführer

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