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13. Juli 2009Neue Wege der Gesundheits-Vorsorge

Der Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat nach Jahren der Vorbereitung jetzt ein neues Modell für die Gesundheitspflege auf den Weg gebracht. Dabei will man sich neuen Gesellschaftsstrukturen anpassen, denn „die zunehmende Auflösung traditioneller Familienstrukturen lassen den Ruf nach innovativen Lösungen laut werden“, heißt es. Eben darum weitet man den Begriff der Familie auf „eine Gruppe von Menschen aus, die sich selbst als solche definiert“. Familie also als „Lebensgemeinschaft auf Zeit“, in der man füreinander da ist und Sorge für den Nächsten trägt.
Über die zwischenmenschliche Ebene hinaus werden in dem Modellprojekt aber auch neue Ansätze für Pflegende (Berufe) und Hebammen geschaffen, die mit der Zusatzqualifikation „Family-Health Nurse“ nach dem WHO-Konzept Familien in gesundheitlich und sozial schwierigen Situationen betreuen. Damit werde ein neues Tätigkeitsfeld im Bereich von Gesundheitsförderung und Prävention erschlossen. Die Weiterbildung Familiengesundheit für Pflegende und Hebammen dauert 2 Jahre, ist berufsbegleitend und umfasst 1560 Stunden der Ausbildung, einschließlich Selbststudium und Praktika. Das Projekt wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert, ist in wissenschaftlicher Begleitung der Universität Witten/Herdecke und wurde durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert.
Mehr Informationen rund um das Thema Familiengesundheitspflege finden Sie unter www.familiengesundheitspflege.de
Quelle: CAREkonkret
Dominik Birgelen
Geschäftsführer
Tags: Familiengesundheitspflege, Gesundheitspflege, Pflegeberufe, Pflegende, Senioren
