Kategorien

Archiv

26. Februar 2009Letzten Willen rechtzeitig planen - Testament keine Frage des Alters

Logo: Deutsche Seniorenliga

Nach Einschätzung der Deutschen Seniorenliga (DSL) befassen sich viele Menschen gar nicht oder zu spät mit ihrer Erbplanung. Nur 30 Prozent der Deutschen haben bisher ein Testament gemacht, obwohl über 80 Prozent der Auffassung sind, dass die Erbfolge juristisch und wirtschaftlich klar geregelt sein sollte. “Ein Testament ist keine Frage des Alters sondern der Vorsorge”, sagt Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Seniorenliga. Wer sicherstellen will, dass sein Vermögen wirklich an die Richtigen geht, muss rechtzeitig aktiv werden. Denn die sinnvolle Nachlassplanung erfordert nicht nur Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Angehörigen sondern auch umfassende Kenntnisse über Erbrecht, Steuerfragen und Möglichkeiten der Geldanlage. Neben der Motivation, das Vermögen vorausschauend weiterzugeben, geht es auch darum, die eigene Vermögens- und Lebensplanung so aufeinander abzustimmen, dass die eigene Sicherheit und Unabhängigkeit gewährleistet werden.

Auch die Vorstellung, dass sich alles wie von allein regelt, erweist sich im Nachhinein häufig als Trugschluss: Wenn es auch nur um geringe Werte geht, verursacht ein Todesfall oft Unstimmigkeiten bis hin zum ausgiebigen Familienstreit. Das Erbe drückt mehr aus als nur materiellen Besitz. Durch den Erbfall kommen oft Emotionen und Streitpunkte zum Ausbruch, die vorher versteckt blieben. Wer sicher gehen will, dass der Nachlass möglichst ohne Streitigkeiten vonstatten geht, sollte eine letztwillige Verfügung treffen und diese am besten mit den späteren Erben in aller Ruhe besprechen.

Allein das Aufsetzen eines Testaments erfordert einige Grundkenntnisse. Schon kleine Fehler können die Gültigkeit zunichte machen. So muss ein Testament, das nicht von einem Notar beurkundet wurde, vom ersten bis zum letzten Wort eigenhändig geschrieben und unterschrieben sein. Die Erben sollten dabei möglichst genau, mit vollem Namen, Geburtsdatum und Wohnort bezeichnet sein. Außerdem sollte das Testament an einem Ort aufbewahrt werden, an dem es auch gefunden wird. “Im Idealfall ist es beim nächstgelegenen Amtsgericht oder Notar gegen eine geringe Gebühr hinterlegt”, empfiehlt Hackler.

Im Rahmen der Initiative „Die richtige Nachlassplanung - Ihr Wille zählt“ gibt die Seniorenliga mit der gleichnamigen kostenlosen Broschüre einen Leitfaden an die Hand, der umfassend den sinnvollen Umgang mit dem persönlichen Vermögen sowie dessen Weitergabe erläutert. Die Broschüre kann direkt bei der DSL, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn angefordert werden. Im Internet informiert die Seniorenliga unter www.dsl-nachlassplanung.de über das Thema.

Dominik Birgelen
Dominik Birgelen
Geschäftsführer

Tags: , , , ,

Eine Reaktion zu “Letzten Willen rechtzeitig planen - Testament keine Frage des Alters”

  1. Alter Hase

    Vorsorge so wichtig und jetzt leicht gemacht – mit dem Vorsorgeorder online!

    Viel zu wenige sorgen vor! Die lässt sich erklären: Wer beschäftigt sich schon gern mit Alter, Krankheit und Tod?
    Der Online-Vorsorgeordner, http://www.vorsorgeOrdnung.de. macht es leicht –und er ist kostenlos!
    Der Vorsorgewillige wird Schritt für Schritt durch die barrierefreien Eingabemasken geführt, so errichtet er den Grundstock seines Vorsorgeordners.
    Er erfährt, welche Vorsorgemaßnahmen sinnvoll sind und wie er seine Wünsche durch Verfügungen wie Vorsorgevollmacht oder Testament gestalten und diese geordnet im Vorsorgeordner ablegen kann.
    Sollte der Vorsorgewillige Fragen haben oder Hilfe benötigen, steht ihm bequem eine Vorsorgehotline zur Seite, wo er persönlich von Rechtsanwalt Dr. Buerstedde beraten wird.
    Die Vorgabe von Eingabefeldern, Themen und die Erinnerung an noch nicht erledigte Aufgaben, motiviert den Nutzer, seinen Vorsorgordner fertig zu stellen.
    Die intensive Beschäftigung mit dem Vorsorgeordner wird stetig belohnt: Der Vorsorgende kann den Vorsorgeordner nebenbei als Adressbuch nutzen, und wird per E-Mail an Geburtstage, Hochzeitige, sonstige besondere Anlässe der Familie und Freunden erinnert.
    Bei der Erstellung der Vermögensübersicht, insbesondere bei den Schulden und Verbindlichkeiten und den Versicherungen wird er erkennen, dass noch viel Einsparpotential vorhanden ist.
    Im kostenpflichtigem „VorsorgePlus“ kann er u.a. die eingegebenen Daten zur Erstellung einer Ahnen- und Nachfahrenlisten nutzen.
    Die Verknüpfung der Vorsorge für morgen mit konkreten Nutzen für heute, schafft einen wichtigen Anreiz, den Online-Vorsorgeordner regelmäßig zu aktualisieren und für den Vorsorge- und Todesfall gewappnet zu sein.
    Der Vorsorgeordner ist vor allem eine große Hilfe für die Angehörigen und den für die Vorsorge Bevollmächtigten. Diese können – sofern der Vorsorgende dies gestattet – Einsicht in den Online-Vorsorgeordner nehmen - von überall und zu jederzeit , und dadurch entsprechend den Wünschen des Betroffenen handeln.
    Der Online-Vorsorgeordner erspart so dem Bevollmächtigten und den Angehörigen viel Geld und Arbeit.

Einen Kommentar schreiben

CAPTCHA image

Zum Seitenanfang Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis
bloggerei.de Blog Button Seite bookmarken bei: wong Linkarena webnews Yigg BlinkList bloglines Blogmarks del.icio.us facebook Google Ma.Gnolia Technorati © 2007- Seniorenland