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21. November 2008Regierung stellt kräftiges Plus bei Renten in Aussicht

2009 wird es eine bessere Rentenerhöhung geben als im Jahr 2008, verspricht Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD). Die Ursache für die Erhöhung liegt in der guten Lohnentwicklung 2008. Bereits im Oktober hatte der Schätzerkreis der Rentenversicherung ermittelt, dass die Altersbezüge zum Juli 2009 um 2,75% steigen könnten - Seniorenland berichtete. Im Jahre 2008 war die Rente um 1,1% gestiegen. Genaue Zahlen wurden von Herrn Scholz aber noch nicht genannt - diese sind gegenstand politischer Verhandlungen.
Auf der Einnahmenseite soll laut Scholz am Ziel festgehalten werden, die Beiträge bis 2020 unter 20% zu halten. Bis 2011 werde der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung bei 19,9% bleiben.
Der durchschnittliche Gesamtrentenbetrag liegt bei Männern bei 960 Euro im Westen und 1.009 Euro im Ostern. Bei den Frauen sind es 655 Euro im Westen und 852 Euro im Osten. Grund für die höhere Rente im Osten sind die längeren Arbeitszeiten in den neuen Ländern. Zudem waren in der ehemaligen DDR mehr Frauen berufstätig. Trotzdem liegt das Netto-Haushaltseinkommen der Rentner im Osten im Durchschnitt unter dem verfügbaren Einkommen im Westen. Im Jahr 2007 verfügten im Westen Ehepaare über 65 Jahren über ein monatliches Nettoeinkommen von 2.350 Euro und im Osten über 1.937 Euro. Im Westen liegt das Nettoeinkommen deshalb höher, weil sie häufiger über Einkommen aus Betriebsrenten, Versicherungen, Spareinlagen oder Immobilien verfügen.
Quelle:
http://www.welt.de/wirtschaft/article2751117/Regierung-verspricht-ein-kraeftiges-Rentenplus.html
Dominik Birgelen
Geschäftsführer
Tags: Politik, Renten, Rentenerhöhung, Senioren
