28. Mai 2009Die Wirtschaftskrise trifft auch die Renten

Gefängnis

In einem Kommentar setzt sicht die Süddeutsche Zeitung mit dem von Sozialminister Olaf Scholz (SPD) vorgebrachten Anliegen, möglichen Kürzungen von Renten einen Riegel vorzuschieben, auseinander. Die Zeitung sieht in dem Juristen einen pragmatischen Realisten als auch einen theoretischen Optimisten. Dabei würde sein Realismus auf der Tatsache beruhen, dass keine große Partei an 20 Millionen Rentner vor der Wahl vorbeikomme. So habe er es auch auf den Weg gebracht, dass die Ruheständler in diesem Sommer, mitten in der tiefsten Rezession in der Geschichte der Bundesrepublik, ein Renten-Plus erhalten. Es ist so hoch wie seit den 90er Jahren nicht mehr.

Dahinter würde ein gefährlicher Irrglaube mit der Annahme stecken, dass es gelingen könnte, die Krise so weit wie möglich von so vielen Menschen wie möglich fernzuhalten. „Das kann angesichts der Milliarden-Löcher in den Staatskassen aber nicht funktionieren“, so die Süddeutsche Zeitung. Freilich habe der Staat gegenüber Rentnern eine besondere Verantwortung. Falsch jedoch wäre es ihnen vorzumachen, sie kämen ungeschoren durch die Rezession.

Quelle: www.sueddeutsche.de

Dominik Birgelen
Dominik Birgelen
Geschäftsführer

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