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Archiv für die ‘Gesundheit’ Kategorie
14. Mai 2011Mangelnde Therapietreue gefährdet Behandlungserfolg
… fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!
Broschüre „Medikamente richtig einnehmen“
| Medikamente wirken nur, wenn sie in der vorgegebenen Dosierung und zum richtigen Zeitpunkt eingenommen werden. Foto: Margot Kessler / pixelio.de |
Wichtig für die Wirkung eines Medikaments sind Dosierung, Zeitpunkt und Regelmäßigkeit der Einnahme. Dem entgegen nehmen schätzungsweise zwischen 30 und 50 Prozent der deutschen Patienten ihre Medikamente nicht nach den Anweisungen des Arztes ein. “Bei falscher Einnahme kann die Wirkung von Medikamenten empfindlich beeinträchtigt sein“, erläutert Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga (DSL) die Situation. Die Folge kann eine Fehleinschätzung des Arztes über das an sich wirksame Medikament und ein hierdurch bedingter ungünstiger Krankheitsverlauf sein.
Medikamente wirken nur, wenn sie in der vorgegebenen Dosierung und zum richtigen Zeitpunkt eingenommen werden. “So gibt es beispielsweise Arzneimittel, die unbedingt zum Essen eingenommen werden müssen, weil sie das Fett aus der Nahrung benötigen, um aufgenommen zu werden. Andere wiederum müssen unbedingt auf nüchternen Magen eingenommen werden”, so Hackler. Erst dann ist gewährleistet, dass sich ein gewünschter Wirkstoffspiegel aufbaut, der beispielsweise Bakterien abtötet. Deshalb ist auch die vorgeschriebene Einnahme von Tabletten wichtig, auch wenn es einem subjektiv besser geht. Nur so kann der gewünschte therapeutische Verlauf mit entsprechendem Behandlungserfolg gewährleistet werden.
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Tags: Apotheker, arzt, deutsche, Dispenser, Medikamente, Medikation, Seniorenliga, Tablettenzerkleinerer, Therapietreue, Wochendispenser
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17. März 2011Die Sturzgefahr als ständiger Begleiter
Schwindelanfälle - eine häufige Verletzungsursache bei Senioren
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| Altersschwindel kann Freizeitaktivitäten beeinträchtigen. Foto: djd/Vertigoheel |
(djd/pt). Während bei jüngeren Semestern Sport als Verletzungsfaktor ganz weit oben steht, kommt es bei älteren Menschen häufig zu Sturzverletzungen. Ein gestörter Gleichgewichtssinn kann der Auslöser sein. Das Phänomen beschreiben Betroffene oft so: “Es wird einem schwarz vor Augen, man hat das Gefühl, zu fallen, der Boden schwankt oder die Orientierung im Raum ist nicht mehr möglich.” Tritt der Schwindel häufig auf, suchen viele Patienten Rat beim Arzt. Kann keine gravierende organische Ursache ausgemacht werden, lautet die Diagnose oft Altersschwindel oder auch unspezifischer Schwindel.
Studie gibt Hoffnung
Die Ungewissheit kann Betroffene noch mehr verunsichern und damit die Schwindelsymptomatik verstärken. Anlass zur Hoffnung gibt eine jüngst durchgeführte Behandlungsstudie, die in Deutschland in 183 Allgemeinarztpraxen durchgeführt wurde. Über 2.000 Patienten mit unspezifischen Schwindelsymptomen und Arterienverkalkung nahmen daran teil. Laut dieser Studie führen natürliche Wirkstoffe wie Kokkelskörner, Schierling, Petroleum und Ambra, enthalten beispielsweise in dem Komplexmittel Vertigoheel, schon nach kurzer Zeit zu einer Linderung der Schwindelsymptomatik. Das Mittel fördert vor allem die Durchblutung kleinster Gefäße. Durch die Verbesserung der Schwindelsymptomatik waren die Patienten rasch wieder in der Lage, ihren Alltag zu bewältigen, und verspürten wieder mehr Lebensqualität.
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Tags: Altersschwindel, Durchblutung, Gleichgewichtssinn, Medikamente, Schwindelanfälle, Sturzgefahr
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15. März 2011Inkontinent durch Diabetes
Dauerhaft erhöhter Blutzucker schädigt die Blase
Bonn, 15. März 2011 - Die Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus kann zur Blasenschwäche führen. Diabetiker sollten daher ihren Blutzuckerspiegel auch der Blase zuliebe sorgfältig einstellen. Wichtig ist es außerdem, bei Blasenproblemen frühzeitig einen Arzt aufzusuchen. Andernfalls kann es zu einer schweren Inkontinenz und zu Folgeschäden an den Nieren kommen.
Jeder zweite Diabetespatient hat Probleme mit dem Wasserlassen. Besonders häufig trifft es Diabetiker, die bereits seit mehreren Jahren an der Stoffwechselerkrankung leiden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel die Nerven schädigt, die das Entleeren der Blase steuern. Bei den meisten Diabetespatienten äußert sich dies in einer überaktiven Blase: Sie verspüren immer wieder unvermittelt einen starken Harndrang, auch wenn die Blase nahezu leer ist. Der Weg zur Toilette ist dann oftmals zu weit, sodass ungewollt Urin verloren geht. Um das zu verhindern, gehen viele Betroffene vorsorglich zur Toilette und trainieren ihre Blase regelrecht klein.
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Tags: Beckenbodenmuskulatur, Blasenschwäche, Blasentraining, Demenzkranke, Deutsche Seniorenliga, Diabetes, Inkontinenz
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10. März 2011Den Zucker unter Kontrolle
Diabetiker brauchen eine bedarfsgerechte Therapie
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| Diabetes sieht man nicht - mögliche Anzeichen sollten dennoch ernst genommen werden. Foto: djd/diabetes-behandeln.de |
(djd/pt). Diabetes tut nicht weh. Patienten können von der Stoffwechselstörung jahrelang betroffen sein, ohne es zu ahnen. Doch ein unbehandelter Typ-2-Diabetes ist gefährlich, denn der hohe Blutzucker schädigt auf Dauer die Gefäße. Wer erste Anzeichen rechtzeitig wahrnimmt, kann Folgeschäden und häufig auch eine Insulinbehandlung vermeiden oder hinauszögern.
Mögliche Anzeichen für Diabetes sind gesteigerte Durst- oder Hungergefühle, Tagesmüdigkeit, häufiger Harndrang sowie verschwommenes Sehen und Taubheitsgefühle in Händen oder Füßen.
Rechtzeitig handeln
Letztlich kann nur eine Blutzuckeruntersuchung zeigen, ob der Glukosestoffwechsel gestört ist. Risikopatienten wird vom Bundesverband Niedergelassener Diabetologen (BVND) geraten, regelmäßig zur Kontrolle zu gehen. Anfangs können die Betroffenen dem Fortschreiten ihrer Erkrankung noch mit relativ einfachen Veränderungen des Lebensstils begegnen: Viel Bewegung, die Vermeidung von Übergewicht sowie eine ausgewogene und gesunde Ernährung sind wesentliche Maßnahmen. Unter www.diabetes-behandeln.de gibt es Informationen, Tipps und Rezepte.
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Tags: Blutzucker, Diabetes, Diabetestherapie, Typ-2, Übergewicht
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26. Februar 2011Mehr Stabilität im Alltag
Aktive Selbsthilfe bei Schwindel
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Das Gleichgewichtssystem kann trainiert werden Eine gute Übung ist das Fahrradfahren. Foto: djd/Vertigoheel |
Schwindel gehört zu den zehn häufigsten Beschwerden, mit denen Patienten zum Hausarzt gehen. Betroffen sind oft ältere Menschen, bei denen altersbedingte Abnutzungserscheinungen an Nerven, Innenohr, Augen sowie Durchblutungsstörungen und Blutdruckschwankungen eine wesentliche Rolle spielen. Die Beschwerden sind sehr unterschiedlich und die Auslöser vielfältig. Deshalb nennt man diesen altersbedingten Schwindel auch unspezifischen Schwindel. Er kann für Betroffene eine enorme Einschränkung im Alltag und in der Lebensqualität bedeuten. Doch die Suche nach Ursachen ist oftmals schwierig. Bei vier von fünf Patienten mit Schwindelsymptomen kann der Arzt keinen klaren Befund stellen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Alternativen aufzuzeigen und die Eigeninitiative der Betroffenen zu mobilisieren. Denn es gibt Möglichkeiten, wieder mehr Sicherheit, Stabilität und Lebensqualität zu erlangen.
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Tags: Durchblutung, Fahrradfahren, Gehhilfen, Gleichgewicht, Gleichgewichtssystem, Medikamente
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8. November 2010Bessere Durchblutung im Gehirn
Mit nitratreicher Kost die geistige Leistungsfähigkeit verbessern
Foto: nature.picture / pixelio.de |
Berlin, 05.11.2010 (lifepr) - Ältere Menschen, die eine nitratreiche Kost zu sich nehmen, können die Blutversorgung bestimmter Hirnregionen verbessern, so eine amerikanische Studie. Es wird angenommen, dass eine schlechte Durchblutung in einigen Hirnregionen eine mögliche Ursache für Demenz und nachlassende kognitive Leistungsfähigkeit ist. Wissenschaftler zeigten im Fachblatt „Nitric Oxide: Biology and Chemistry“ zum ersten Mal, wie sich das Trinken von Rote-Beete-Saft auf den Blutzufluss zum Gehirn auswirken kann.
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Tags: Alter, Blutdruck, Durchblutung, Gehirn, nitratreich, Rote-Beete-Saft
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15. September 2010Demenz - die Krankheit des Vergessens
Eine Million Demenzkranke gibt es mittlerweile in Deutschland. Diese Krankheit belastet die Betroffenen. Jedoch leiden nicht nur sie, sondern insbesondere auch die betreuenden Angehörigen.
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Aktuelle Studien gehen von einem Anteil Demenzkranker von 5,9 bis 7 Prozent der Menschen über 65 Jahre aus. Foto: obx-medizindirekt |
Es gibt unterschiedliche Formen und Ursachen einer Demenz, wobei die häufigste Demenz-Form die Alzheimer Krankheit ist. Neben Versuchen medikamentöser Einflussnahme auf den Krankheitsverlauf gibt es heute außerdem sogenannte Gedächtnis-Sprechstunden und Gedächtnis-Ambulanzen, um die Wahrnehmungsfähigkeit, das Denk- und Erinnerungsvermögen des Dementen zu trainieren.
Es gibt auch immer mehr technische Hilfsmittel, um die Sicherheit eines Dementen in seiner eigenen Wohnung zu verbessern. Zu verhindern ist die kontinuierliche Verschlimmerung des Gesundheitszustands eines Demenzkranken nicht.
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Tags: Alzheimer, Buchshop, Demenz, Demenzkranker, Hörbücher, Jahrgangsbücher, Krankheit, Menschen, Pflegebedürftige
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14. September 2010Die wahrscheinlich schönste Saline der Welt!
Alte Saline Bad Reichenhall
Historie erleben in der „schönsten Saline der Welt“!
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Alte Saline Bad Reichenhall. Die wohl schönste Saline der Welt. Foto: Südsalz GmbH |
Nach dem verheerenden Stadtbrand 1834 ließ der für sein architektonisches Interesse bekannte König Ludwig I. die Saline wiedererbauen und zeitgemäß modernisieren. Schon 1846 erhielt die Alte Saline den Ehrentitel „Schönste Saline der Welt“ – zu Recht, denn das strenge Gebäudegeviert mit Hauptbrunnhaus und der prächtigen Brunnhauskapelle, einem Kleinod im neoromanischen Stil, sucht seinesgleichen.
Doch auch unterirdisch weiß die Alte Saline zu beeindrucken. Zur Fassung der salzhaltigen Quellen, des größten Schatzes der Stadt, entstand ein weit verzweigtes Stollensystem, das in einem ausgebauten Gewölbe gipfelt – der Quellengrotte, dem ältesten, unverändert erhaltenen Bauwerk Reichenhalls.
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Tags: Alpensole, alte, Bad Reichenhall, Gesundheitsprodukte, Heilquelle, Heuschnupfen, Karl, Karl-Theodor-Pumpe, Medikamente, Nasendusche, Nasenspülung, Pumpe, Quellengrotte, Reichenhaller, Salzgeschichte, Salzgrotte, Sanine, Solequellen, Stollen, Südsalz, Theodor, Wasserräder
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13. September 2010Gut informiert auf den Operationstisch
Nächste Woche geht’s ins Krankenhaus? Wenn Ihnen demnächst eine Operation bevorsteht, sollten Sie auf das, was auf Sie zukommt, gut vorbereitet sein.
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| Wenn Sie sich für eine Klinik entschieden haben und der Operationstermin feststeht, sollten Sie wissen, dass Sie Anspruch auf ein persönliches Arztgespräch hinsichtlich des geplanten Eingriffs haben. Die häufig verwendeten Patienten-Aufklärungsbogen sind in keinem Fall ein Ersatz für dieses persönliche Arzt-Patienten-Gespräch. Foto: obx-medizindirekt |
Regensburg (obx-medizindirekt) - Im Rahmen der Selbstbestimmungsaufklärung soll ein Patient nicht nur über seine Krankheit, deren Schweregrad und die Behandlungsmöglichkeiten aufgeklärt werden, sondern auch über alle möglichen positiven und negativen Folgen. Der Patient soll in Kenntnis aller Risiken entscheiden können, ob er sich für oder gegen eine Behandlung ausspricht. Jede Art von Reaktion hinterher wie „das hat mir vorher niemand gesagt” oder „wenn ich von diesem Risiko vorher gewusst hätte, hätte ich die Operation nie durchführen lassen” ist zu vermeiden.
Was ist also im Vorfeld eines operativen Eingriffs zu tun, damit man sich als Patient gut informiert fühlt? Versuchen Sie so viel wie möglich über die geplante Narkose und die Operation zu erfahren. Erst dieses Wissen gibt Ihnen die Möglichkeit, Chancen und Risiken eines Eingriffs richtig abzuwägen. Der Arzt ist verpflichtet, Ihnen vor dem Eingriff mögliche Risiken und Gefahren, die vorübergehend oder dauerhaft als Folge der Operation auftreten können, zu erläutern. Dabei muss er auch Komplikationen ansprechen, die nur in sehr seltenen Fällen auftreten.
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Tags: arzt, Arzt-Patienten-Gepräch, Aufklärungsbogen, Komplikationen, Krankenhaus, Operation, Patient, Risiken
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9. September 2010Sind Sie für den Notfall gerüstet?
Eine gut ausgestattete Hausapotheke hilft bei kleinen Verletzungen
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| Nich nur Medikamente gehören in eine ausgestattete Hausapotheke. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de |
(RaIA/dgk) Schürfwunde, Brandblase, Prellung – Verletzungen gehören zum Alltag. Eine gut sortierte Hausapotheke hilft, im Notfall schnell Erste Hilfe leisten zu können, berichtet der „Ratgeber aus Ihrer Apotheke“ in der Ausgabe 9B/2010 (erhältlich ab 15. September).
Immer dann, wenn niemand damit rechnet, passieren Unfälle. Meist sind es kleine Missgeschicke wie ein Schnitt in den Finger beim Gemüseputzen oder eine leichte Prellung bei Spiel und Sport. Sie sind kein Grund zur Panik; trotzdem müssen sie schnell und richtig verarztet werden.
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Tags: Deutsches, Gesundheit, grünes, Hausapotheke, Kreuz, Medikamentendosierer, Notfall, Tabletten, Tablettenzerkleinerer, Verletzungen, Wochendispenser
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