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13. Juli 2010Wasser trinken gegen die Hitze

Schon an normalen Sommertagen gilt vor allem im Alter: viel, viel trinken. Genügend Flüssigkeit verhilft dem Körper zu einem stabilen Kreislauf, schlägt oft besser an als die zusätzliche Gabe von Medikamenten. Wenn die Temperaturen über 30 Grad steigen verschärft sich die Situation. Dabei sind Pflegekräfte in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheime gefordert, ihre Schützlinge zu mehr Wasserkonsum zu animieren.
Als Faustregel empfiehlt die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) älteren Menschen eine Trinkmenge von mindestens 1,5 Liter täglich und bei Hitze darf es gerne mehr sein. So führt ein Mangel an Flüssigkeit beispielsweise zu Schwindel,
Kopfschmerzen, Verstopfung, Harnwegsinfektionen aber auch zu Verwirrtheitszuständen, Kreislauf- und Nierenversagen. Nicht selten ist dies im Alter ein Grund für eine Krankenhauseinweisung und entsprechende Infusionen. Insofern ist das Trinken ein wichtiges Fundament für die Gesundheit bei Senioren und hilft zum Wohlbefinden beizutragen.
Dabei helfen Getränkebars, frische Säfte, Wasser und Tee zu allen Mahlzeiten, Suppen, Joghurts und Obst. Übrigens sind die Auslöser der „Trink-Unlust“ bei Senioren alternde Sinneszellen, die das Durstgefühl unterdrücken. Michael Farell und seine Kollegen vom Howard Florey Institute in Melbourne entdeckten, dass bei Senioren, die eigentlich Durst verspüren mussten, eine bestimmte Hirnregion weniger aktiv war. Es handelt sich um den anterioren cingulären Cortex, der hinter der Stirn in einem bestimmten Abschnitt des Frontallappens sitzt.
Quelle:
www.lifeline.de
www.mz-web.de (Mitteldeutsche Zeitung)
Bildquelle:
www.pixelio.de
Foto: Günter Havlena
Lesen Sie mehr zum Thema:
www.seniorenland.com/news/lebensqualität
www.seniorenland.com/news/sicherheit

Gerd Spranger - Presse & Medien
