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1. März 2010Von vielen Lasten befreien
Die Kinder sind längst aus dem Haus, selbst ist man deutlich älter und das ehemals so traute Heim ist zu groß geworden. Immer öfters entscheiden sich Senioren darum für kleinere und überschaubare Wohneinheiten, die weniger Kosten und weniger Arbeit verursachen. Doch so ein Umzug ist kein leichter Schritt und sollte gut überlegt sein.
Foto: Jutta Grashof/pixelio.de
Natürlich gilt der Grundsatz „weniger ist mehr“. Doch fällt es schwer, sich von lieb gewonnenen Stücken zu trennen, die einen Jahre und Jahrzehnte begleitet haben. „Ein schwieriger Prozess“ räumen selbst Sozialberater ein. Anderseits könne es als „eine neue Freiheit“ empfunden werden, sich von dem alten Ballast zu trennen. Auf jedem Falle solle man sich für diesen Prozess Zeit lassen, rät Seniorenberaterin Sophie Babendererde aus Wohltorf. “Nehmen Sie sich jede Woche ein Zimmer vor, das Sie gründlich entrümpeln.”
Sinnvoll ist eine schriftliche Fixierung dessen, was nun wirklich in einer kleineren Wohnung benötigt wird. „Alle Möbel werden sicher nicht mehr gebraucht, ebenso die Wäscheberge in dutzendfacher Ausfertigung. Wichtig sind kleine, persönliche Dinge“, weiß Babendererde. Was nicht mehr gebraucht wird könne wohl mittels des Internets, oder eines „Garagenverkaufs“ zu barer Münze gemacht werden. Vorsicht sei bei kostenlosen Entrümpelungen geboten, denn dabei gehe es meistens ziemlich rabiat zu. Bei der Planung und Durchführung ist auf jedem Fall Hilfe von der Familie und Freunden willkommen.
Quelle:
www.abendblatt.de
Bildquelle: www.pixelio.de Foto:Jutta Grashof
Lesen Sie mehr zum Thema:
www.seniorenland.com/news/gesellschaft
www.seniorenland.com/news/gefahr

Gerd Spranger - Presse & Medien
Tags: Alter, anfang, leben, rat, Senioren, umzug, Wohnen, wohnung
