11. März 2010Verhaltener Optimismus zum Internet

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Die Schweizer Eidgenossen gelten durchaus als weltoffen und das „System Schweiz“ ist ein erfolgreiches. Doch sind sie auch etwas stur, die Schweizer, und nicht gleich für jede neue Idee zu haben. Das mag mit ein Grund sein, warum die Mehrheit der Generation 65-Plus bislang das Internet scheut. Ein bisschen Unterstützung aber könnte weiterhelfen.

Foto:  Rolf  Handke/pixelio.de

So geht eine Studie davon aus, dass jeder Dritte „Offliner“ die Technologie bei etwas Anleitung und Übung nutzen würde. Die Studie wurde vom Institut für Gerontologie der Universität Zürich im Auftrag der Pro Senectute durchgeführt. Die ernüchternde Zahl: nur 38 Prozent der Generation 65-Plus ist online unterwegs.

Dabei wurde auch deutlich, dass Senioren ganz spezielle Anforderungen stellen. Ein unkomplizierter Email-Verkehr, Informationen zu Gesundheitsthemen, Reisen und ein schneller Zugang zur „Verwaltung“ seien gefragt. Gezielte Informationen also, denn das „Surfen“ stößt auf Abneigung. Auch fanden die Forscher heraus, dsas Onliner einen tendenziell höheren Bildungshintergrund hätten.

Hemmnisse sind die Scheu vor technischen Problemen, eine zu lange Lernphase und die Unsicherheit, sowohl persönlich wie auch im Netz allgemein. Dabei meint Martin Odermatt von Pro Senecute: “Wir denken es ist wichtig, denjenigen zu helfen, die bis jetzt keinen Zugang zum Internet hatten.“ Er sieht in der Kommunikation zwischen den Generationen einen Gewinn für die Gesellschaft.

Quelle: www.swissinfo.ch
Bildquelle: www.pixelio.de Foto:Rolf Handke

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www.seniorenland.com/news/senioren_internet
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Gerd Spranger - Presse & Medien

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