Aktuell im News-Blog 
- Sind Sie für den Notfall gerüstet?
- Seniorenland-Model-Voting beendet
- Besser sehen - mehr erleben
- Heimaufsicht des Kreises Paderborn verfügt Schließung eines Pflegeheimes
- Den Schwachen helfen
- Ein “Austrag” für Senioren
- Geld muss in die Kasse
- 50 Prozent im Internet
- Seniorenboom in Sportvereinen
- Türkische Senioren in Deutschland
Aktuelle Kommentare 
- Holger Holzschuher zu Preisknüller Seniorentelefon Audioline Bigtel 48
- Günther Bobien zu Türkische Senioren in Deutschland
- Günther Bobien zu Rente mit 67
- panamakanal kreuzfahrt zu Mut im Alter
- Voigt zu Pulsdruck entscheidet über Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- spranger zu Zukunft: Seniorendorf?
19. Juli 2010Tödliche Hitze

Die Folgen von großen Hitzewellen bekommen aktuell nicht nur die Fahrgäste von ICE-Zügen zu spüren. Besonders alte Menschen leiden unter ihr und selbst die Zahl an Todesfällen steigt signifikant an, wie jetzt eine neue Studie belegt. Forscher haben neun europäische Städte verglichen und kamen zu dem Schluss: Langanhaltende Hitzewellen wirken sich am stärksten auf die Sterblichkeit aus.
“Langanhaltende Hitzewellen wirken sich am stärksten auf die Sterblichkeit aus. Ältere Menschen, vor allem Frauen, sind am meisten gefährdet”, hält Daniela D’Ippoliti von den regionalen Gesundheitsbehörden in Rom fest. Sie hat zusammen mit einem Forscherteam den Zusammenhang zwischen Hitzewellen und einer Zunahme der Sterbefälle bei über 65-Jährigen untersucht und berichtet darüber in der jüngsten Ausgabe des Journals “Environmental Health”.
Untersucht wurden die Jahre 1990 bis 2004, gemessen nach Intensität, Dauer und Zeitpunkt im Sommer. Während es in München nur 7,6 Prozent mehr Sterbefälle in der Hitzeperiode gab, stieg die Zahl in der norditalienischen Metropole Mailand 33,6 um Prozent. Hielt die Hitzewelle an und war sie äußerst intensiv, führte das an einigen Tagen sogar zu einer eineinhalb- bis dreifach erhöhten Sterblichkeit, besagt die Studie.
“Für unsere Studie hatten wir keine Daten, warum der Unterschied zwischen den neun Städten so groß ist”, sagte Daniela D’Ippoliti. In früheren Studien dazu sei aber deutlich geworden, dass der Grad der gesellschaftlichen Isolation der Senioren und auch die Einkommenshöhe ebenso eine Rolle spielten wie das Maß an Vorsorge, erklärte sie.
Quelle: www.derstandard.at
Bildquelle: www.pixelio.de
Foto: Torsten Rempt
Lesen Sie mehr zum Thema:
www.seniorenland.com/news/lebensqualität
www.seniorenland.com/news/zukunft_pflege
www.seniorenland.com/news/sozialstaat

Gerd Spranger - Presse & Medien
