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15. November 2009Spielplatz für Senioren
Es klingt im ersten Moment eigenartig. Ein Spielplatz ist doch für Kinder ausgelegt und nicht für Senioren. Doch es geht in erster Linie um die Gestaltung und Nutzung von Parkanlagen in Städten. So gibt es im Wiener Generationenspielpark Kagran etwa Fitnessgeräte, einen Philosophenwald, Kletternetze, Gartenzimmer und Wasserspiele. Die Idee zu einem „Seniorenspielplatz“ stammt aber aus China.
Foto: S. Hofschläger/pixelio.de
Dort existieren Bewegungsanlagen für Erwachsene unter freiem Himmel bereits seit mehr als 20 Jahren. Solche Parks gehören zum Stadtbild vieler chinesischen Grossstädte und dürfte in der Tradition des „Schattenboxens“ seine Wurzeln haben. Leichte und fließende Körperbewegungen sind hier nämlich keine Frage des Alters, sondern des regelmäßigen Praktizierens, oft über Jahrzehnte hinweg. Doch auch ohne die chinesische Tradition machen solche Freizeitparks Sinn.
Aktuell will man in Zürich einen Generationenpark errichten. Es gehe dabei auch um eine Begegnung von Jung und Alt und der Teilnahme älterer Menschen am öffentlichen Leben. Parks müsse man immer wieder neuen Bedürfnissen anpassen heißt es. „Man kann einen Park nicht einfach 10 Jahre lang gleich bewirtschaften.“ Die Genfer Vorortsgemeinde Meyrin etwa weihte bereits im September einen Platz mit speziellen Tretbänken, Rampen, Leitern und anderen Geräte ein. Damit können Senioren die Beweglichkeit ihrer Hände, Arme, Schultern und Beine fördern.
Quelle: www.tagesanzeiger.ch
Bildquelle: www.pixelio.de Foto: Stephanie Hofschlaeger
Lesen Sie mehr zum Thema:
www.seniorenland.com/news/licht-und-farbe
www.seniorenland.com/news/bewebung

Gerd Spranger - Presse & Medien
Tags: Fitness, Generationen, park, Senioren, spielplatz

Am 16. November 2009 um 20:14 Uhr
In unserer kleinen Stadt haben wir seit einem Jahr so einen Generationsspielplatz. Die Idee kam aus Finnland, war in Nürnberg und anderen Gemeinden schon in die Realität umgesetzt worden. Hier wurden die generationsübergreifenden Geräte angeschafft, als ohnehin ein in der Stadtmitte gelegener Spielsplatz neu hergerichtet wurde. Die Kinder und Jugendlichen nehmen das Angebot gut an, die Senioren leider nicht. Hier gibt es Vorbehalte oder einfach Trägheit. Obwohl Einführungsstunden gratis angeboten werden, wird das nicht angenommen. Leider eine Fehlinvestion im Sinne der Grundidee des generationsübergreifenden Zusammenseins. Für die Kinder ist es dennoch ein Gewinn.
Am 17. November 2009 um 22:58 Uhr
Einen ganz herzlichen DANK für Ihre Zeilen. Gut gemeint kommt nicht immer gut ….
Herzliche Grüße
Gerd Spranger