18. Juni 2010Senioren schmuggeln Bargeld

bareslachtWas macht man mit zuviel Geld? Das ist keine Scherzfrage, sondern die ernste Sorge jener, die auch heute noch fünf- und sechsstellige Beträge in die Schweiz „schmuggeln“ wollen um so dem deutschen Fiskus zu entkommen, oder einfach nur ihr Geld „in Sicherheit“ haben möchten.

Foto: Margot Kessler/ pixelio.de 

Doch seit einigen Monaten hat sich der Trend verkehrt. Das Geld soll nun wieder aus der Schweiz herausgebracht werden, in dicken Bündeln an Bargeld. So zumindest registriert der Zoll im 330 Kilometer langen Grenzabschnitt zwischen Konstanz und Weil am Rhein rege Aktivitäten und erlebt dabei kuriose Geschichten.

Ob 140.000 Euro fein säuberlich in eine Erwachsenenwindel gepackt, 50.000 Euro im Schuh, 200.000 Euro im Korsett oder 40.000 Euro in der Unterhose. Vor allem ältere Reisende entwickeln viel Kreativität um das eigene Geld wieder nach Deutschland zu bringen. Werden sie erwischt, ist ein Bußgeld in erheblicher Höhe fällig und auch der Fiskus weiß Bescheid. Hingegen ist es auch heute kein Problem Bargeld in die Schweiz einzuführen. Ab 10.000 Franken jedoch muss das bei einer Befragung angeben werden.

Polizeisprecher Hans Georg Nussbaum: „Die Leute sollten sich auch bewusst sein, dass sie bei einer Zollkontrolle nach dem Verwendungszweck des Geldes befragt werden können. Sie sollten begründen, weshalb sie das Geld nicht bargeldlos transferieren, und sie sollten belegen können, woher das Geld stammt.“

Quelle:
www.www.a-z.ch
www.seniorenland.com/seniorenhandys
Bildquelle:
www.pixelio.de
Foto: Margot Kessler

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www.seniorenland.com/news/technik
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Gerd Spranger - Presse & Medien

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