8. Januar 2010Senioren fordern politisches Handeln

treppeDie Wunschliste für das neue Jahr ist bei den Senioren der Ruhrstadt Hattingen mit 60.000 Einwohnern lang. Ihre Anliegen stehen stellvertretend für die meisten Städte in Deutschland. „Es werden seit Jahren zwar viele Positionspapiere verfasst, doch es passiert nichts“, beschwert sich Inge Berger vom Verein „Kick“.

Foto:  Rainer Sturm/pixelio.de 

Ein großes Thema sei die viel stärkere Schaffung von barrierefreien Senioren-Wohnungen. Kurt Herbold vermisst eine Anlaufstelle bei der Stadt. „Sie wäre für die Beratung von Eigentümern notwendig, wenn Renovierungen anstehen. Denn zur Lebensqualität im Alter zählt das richtige Wohnen, eine gute Versorgung und Freizeitmöglichkeiten. „Ein umfassendes Senioren-Informationssystem gehört her“, meint Peter Teske. Oft ist es mit der Freiheit bereits vorbei, wenn hohe Bordsteine jenen das Leben erschweren, die auf Gehhilfen angewiesen sind. Selbst das Fehlen einer öffentlichen, bewirtschafteten Toilette im der Nähe des Busbahnhofes wird bemängelt.

Inge Berger sieht auf Politik, Verwaltung und Vereine große Herausforderungen zukommen. „„Die neuen Senioren werden ärmer sein.” Die Gesellschaft müsse sie auffangen meint die engagierte Seniorin. So wird auch der Ruf nach einer Wiederbelebung des „sozialen Wohnungsbau” laut, ebenso ein Zuschuss bei entsprechender „Alters-Renovierung“ wäre eine Forderung an die Landesregierung.

Quelle:
www.derwesten.de - WAZ-Mediengruppe
Bildquelle: www.pixelio.de Foto: Rainer Sturm

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www.seniorenland.com/news/reisen
www.seniorenland.com/news/vdk

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Gerd Spranger - Presse & Medien

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