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24. Juni 2010Senior-Hilfe bei der Ausbildung

Bei Nachhilfeunterricht für Schüler sind viele Senioren in Deutschland aktiv. Doch sie engagieren sich auch bei der Förderung von Berufsausbildung, besonders wenn „Ärger“ droht wie ein vorzeitiger Abbruch der Ausbildung. Jeder fünf Jugendliche ist nämlich ein Abbrecher. Besonders der SES (Senior-Experten-Service) setzt sich hier ein. Der SES ist eine Stiftung der Deutschen Wirtschaft für Internationale Zusammenarbeit.
Senioren, die selbst ein Berufsleben lang in ihrer Sparte gearbeitet haben, stehen den Jugendlichen als Pate zur Seite. Sie helfen bei der Motivation, erklären den Sinn und die Notwendigkeit einer Lehre, oder helfen bei der Theorie bis hin zur Prüfung. Selbst sprachliche Defizite werden in Einzelfällen behoben. Was sich einfach anhört sind in der Praxis wichtige Parameter für den beruflichen Abschluss. Nicht jedem Jugendlichen leuchtet der Nutzen eines umfassenden theoretischen Basiswissens ein und von alleine lernt es sich eben schlecht.
“Die gesamte Unterstützung erfolgt auf einer Vertrauensbasis”, betont SES-Sprecher Schönau. Deshalb müsse zwischen Helfer und Azubi “die Chemie stimmen”. Auf Wunsch werden in den “Pakt” auch die Eltern mit einbezogen. Grundsätzlich müsse jeder Auszubildende, der die SES-Hilfe in Anspruch nehmen möchte, diese Hilfe auch selbst anfordern. So wird seine Bereitwilligkeit vorausgesetzt. Über seinen Kopf hinweg wird nichts unternommen.
In vielen Regionen werden noch dringend Mitstreiter als Ausbildungsbegleiter gesucht. Handwerkskammer sowie Industrie- und Handelskammer sind über SES informiert und halten Listen mit wohnortnahen Ansprechpartnern bereit. Auch sollten die Beratungslehrer an den Berufsschulen über den Experten-Service Bescheid wissen.
Quelle:
www.tlz.de
Bildquelle:
www.pixelio.de
Foto: Ulrich Antas, Minden
Lesen Sie mehr zum Thema:
www.seniorenland.com/news/gedaechtnis
www.seniorenland.com/news/soziales_netz

Gerd Spranger - Presse & Medien
Tags: alt, ausbildung, jung, lernen, motivation, pate, Senioren

Am 27. Juni 2010 um 14:39 Uhr
Eine sehr vorbildliche Idee, die sicher Erfolg haben wird.
Weiter so!