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28. Oktober 2009Schüler helfen Senioren beim Internet

Eltern und auch Oma und Opa wissen es längst. Die Kids sind flink am PC und haben sich spielerisch, so nebenbei, das Medium, ihr Medium Internet, zueigen gemacht. Alles blitzschnell und ganz logisch. Ob Klick oder Doppelklick, linke oder rechte Maustaste, Titel- oder Taskleiste, alles kein Problem für die Youngster. Für manch ältere Menschen immer noch eine unbekannte Welt und sie verstehen kaum etwas wenn in „Fachsprache“ erklärt wird. Man muss es ihnen zeigen.
Foto: Dieter Schütz/pixelio.de
Und das haben jetzt Hauptschüler in Herne (Nordrhein-Westfalen) gemacht um den Senioren auf die Sprünge bzw. ins Internet zu helfen. Viele der Teilnehmer des Kurses „Computer ABC“ waren noch nie vor einem Bildschirm gesessen. Ein anderer meinte: „Mein Sohn hat zwar einen Computer, nimmt sich aber keine Zeit, mir das zu erklären.“ Man komme zwar auch (noch) ohne Internetanschluss durch das Leben, doch man müsse mit der Zeit gehen, meint eine 60-Jährige.
Ein angenehmer Nebeneffekt der Kursstunden ist die lebhafte Begegnung zwischen Jung und Alt. „Die PC-Novizen kommen in direkten Kontakt mit lebenserfahrenen Senioren und sind in der Rolle des Lehrenden. Also ein Rollentausch bei dem voneinander profitiert wird, zu neudeutsch eine win-win-Geschichte“, meint ein Pädagoge der Gustav-Adolf-Schule.
„Wer sich mit Computern gar nicht auskennt ist schnell ausgegrenzt. Viel zu oft liest oder hört man: Weitere Informationen unter www … „ erzählt der 71-Jährige Dozent Norbert Rose. Das war für ihn einer der Gründe wöchentliche Computerkurse in der Schule anzubieten.
Quelle: www.derwesten.de
Bildquelle: www.pixelio.de Foto: Dieter Schütz
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Gerd Spranger
Presse & Medien
