21. Dezember 2011Private Krankenversicherung im Alter?

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Private Krankenversicherung im Alter?

Je älter man wird, umso wichtiger wird das Thema Gesundheitsvorsorge. Welche Leistungen möchte – oder muss – ich im Alter möglicherweise in Anspruch nehmen? Welche Krankenkasse bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Lohnt es, sich noch privat versichern zu lassen? Solche und ähnliche Fragen gehen den meisten Menschen mit zunehmendem Alter durch den Kopf.

Volltarife für Senioren meist nicht sinnvoll

Vor allem gesetzlich Versicherten bereitet die Entwicklung in punkto Gesundheitsvorsorge Kopfzerbrechen. Schließlich werden die Leistungen diesbezüglich zunehmend weniger bei oftmals steigenden Beitragssätzen. Der Wechsel in die Private Krankenversicherung scheint mittlerweile nicht nur für junge Leute eine gute Alternative zu sein. Auch die Generation 50 plus denkt immer häufiger über einen Wechsel nach, wie Umfragen ergeben haben. Mit einem Private Krankenversicherung Vergleich lässt sich relativ leicht herausfinden, welches Leistungsspektrum am besten zu den individuellen Bedürfnissen passt und inwieweit sich die Investition in private Anbieter lohnt. Doch das Ergebnis ist meist ernüchternd. Umso älter man ist, desto unrentabler ist ein Wechsel finanziell gesehen. Der monatliche PKV-Beitrag orientiert sich nämlich am individuellen Gesundheitszustand, der mit zunehmendem Alter auch zunehmend schlechter ist. Erfreut man sich noch einer guten Gesundheit, ist ein hohes Eintrittsalter zumeist kein Problem. Bestimmte Vorerkrankungen stellen aber einen Stolperstein bei der Aufnahme in eine private Krankenversicherung dar. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Alterskrankheiten wie Alzheimer machen den Wechsel in eine private Kasse so gut wie unmöglich. „Kleinere“ Erkrankungen stellen meist kein Problem dar, erhöhen aber den Beitragssatz entsprechend. Scheitert der Wechsel einer Privatversicherung inklusive, muss man gesetzlich versichert bleiben, kann aber seinen Versicherungsschutz immerhin optimieren.

Zusatzversicherungen als sinnvolle Ergänzung

Eine Alternative zu einer PKV ist der Abschluss von privaten Zusatzversicherungen – es muss ja nicht gleich der Volltarif sein. So können die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse immerhin sinnvoll ergänzt werden – eine Zahnzusatzversicherung ist hier das klassische Beispiel und zählt zu den am häufigsten abgeschlossenen. Jeder weiß, wie teuer ein Besuch beim Zahnarzt enden kann. Kronen, Inlays oder Prothesen schlagen schnell mal mit mehreren tausend Euro zu Buche. Das können Senioren mit ihren meist kleinen Renten meist kaum oder gar nicht bezahlen. Natürlich sind die Beiträge für eine Zahnzusatzversicherung nicht gerade niedrig, reduzieren aber die Kosten für eine Behandlung dennoch wesentlich. Diese privaten Zusatzleistungen zahlen sich also im Alter auf jeden Fall aus. Viele private Anbieter bieten Zusatzversicherungen an, die Senioren bereits für unter 20 Euro monatlich abschließen können. So ist man auch ohne eine private Vollversorgung im Alter gut gewappnet: Private Zusatzversicherungen beinhalten zum Beispiel die bereits erwähnte Zuzahlung bei Zahnersatz, Zuschüsse für Brillen oder Kontaktlinsen, Auslandskrankenversicherung, Kurtagegeld oder Zuzahlungen für Heilmittel.

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