19. Dezember 2009Pflegeheime im Blick

pflegeIn einer aktuellen Studie wurden über 2000 Pflegeeinrichtungen schriftlich befragt und die Ergebnisse jetzt präsentiert. Schwerpunkt der Studie war die Wirkung von Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bei Pflegheimen. Dabei wurden erhebliche Unterschiede bei öffentlichen und privaten Trägern deutlich.

Foto:  Rainer Sturm/pixelio.de 

Noch dominieren die klassischen Print-Werbemittel, doch werde es in den nächsten Jahren auch hier eine Verschiebung hin zum Internet geben, meinte eine Mehrheit der Befragten. Beliebt sind immer noch thematisierte Messen, und die Arbeit mit „Multiplikatoren“ wie Rehaeinrichtungen, Kirchengemeinden, Pflegediensten, Ärzten und Apothekern. 52 Prozent erachten die Bewertung durch den MDK Pflege-TÜV als wichtig, Einzelne stuften eine gute Bewertung gar als „lebenswichtig“ für die Einrichtung ein. Vor allem die Privaten haben diese Bewertung im Blick.

Öffentliche Einrichtungen hingegen profitieren von einem hohen Vertrauensbonus. So informieren sich bei privaten Trägerschaften auch 94 Prozent der zukünftigen Bewohner selbst über das Haus, sein Umfeld und die Leistungen. Bei öffentlicher Trägerschaft sind es immerhin noch 75 Prozent. Meist sind es auch die Angehörige und gute Freunde, die mit ihren Informationen wesentlich zur Entscheidung für oder gegen ein Heim beitragen.

„Insgesamt aber zeigt sich immer noch ein Defizit an permanent frei zugänglichen und vergleichbaren Informationen“, so die Herausgeber der Studie, das Privatinstitut für Transparenz im Gesundheitswesen.

Quelle: www.iftra.de
Bildquelle: www.pixelio.de Foto: Rainer Sturm

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Gerd Spranger - Presse & Medien

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