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22. August 2012Mit Würde altern - aber wo?
Wo möchte ich alt werden? Um diese Frage sollte man sich spätesten beim Eintritt ins Rentenalter erstmals Gedanken machen. Möchte man so lange wie möglich daheim bleiben, sollten vorausschauende Umbauarbeiten vorgenommen werden.
Von vielen bevorzugt: Altwerden daheim
Den Wunsch, noch viele Jahre in den eigenen vier Wänden verbringen zu können, hegen wohl die meisten Senioren, die ihrem letzten Lebensdrittel entgegensehen. Schließlich ist man an das Umfeld gewöhnt und genießt größtmögliche Unabhängigkeit. Genau die wird im Alter jedoch auf eine harte Probe gestellt, denn falls etwa der langjährige Ehepartner auf ständige medizinische Betreuung angewiesen ist, gar dahin scheidet oder man selbst von körperlichen Einschränkungen betroffen ist, dann fühlt man sich im eigenen Zuhause plötzlich allein gelassen und überfordert.
Die Wohnung von Hindernissen befreien
Damit der Alltag in der Wohnung später nicht einmal zum Hindernisparkour wird, sollten schon so früh wie möglich Vorkehrungen getroffen werden, die den Bedürfnissen des hohen Alters angepasst sind. Wenn man sich erst einmal in einem angeschlagenen oder gebrechlichen Zustand befindet, dann möchte man kaum noch die Strapazen der Organisation eines altersgerechten Umbaus auf sich nehmen, weshalb zu einer rechtzeitigen Ergreifung entsprechender Maßnahmen geraten sei. Diese betreffen etwa das Absenken von Türschwellen, die häufig Stolperfallen bilden, sowie die Montage von Haltegriffen in Flur und Bad, sodass einem Sturz vorgebeugt wird. Ist der Wohnraum mehrgeschossig, dann ist auch die Installation eines Treppenlifts eine sinnvolle Möglichkeit, die den Alltag entscheidend erleichtert. Über ein Portal für Altenpflege lassen sich bei Bedarf zudem kostenlos ambulante Pflegedienste vergleichen und kontaktieren, die einen etwa unter der Woche mit warmen Mahlzeiten versorgen oder bei der Einnahme von Medikamenten behilflich sind. Dank mobiler Pflegekräfte können Senioren zuverlässige Unterstützung von außen in Anspruch nehmen, genießen aber weiterhin die Vorzüge ihres vertrauten Umfeldes.
Pflegeheim oder betreutes Wohnen?
Die Alternativen zum Altern daheim sind Pflegeheime oder das betreute Wohnen. Dem Einzug in ein Altenheim stehen zunächst viele Senioren skeptisch gegenüber, fühlen sich abgeschoben und allein gelassen. Tatsächlich bekommen sie aber im Heim oft viel mehr Aufmerksamkeit als zuvor und profitieren von einer ganzheitlichen Betreuung rund um die Uhr. Neben dem Pflegeheim hat sich auch die Form des betreuten Wohnens in Deutschland etabliert. Hier leben ältere Menschen zusammen in einer Art Wohngemeinschaft und organisieren in Zusammenarbeit mit einem Pfleger ihren Alltag weitestgehend selbstständig. Jeder Bewohner besitzt sein eigenes Zimmer, während Küche, Bad und Aufenthaltsraum gemeinschaftlich genutzt werden. Das Wohnen in einer betreuten Senioren-WG bringt einen belebten, abwechslungsreichen Alltag mit sich, in dem viel kommuniziert wird und Aufgaben geteilt werden. Daneben ist bringt das Zusammenleben in einer Wohnung finanzielle Einsparungen mit sich und Pflegeansprüche können dank der letzten Pflegereform “gepoolt” werden. Das bedeutet, dass Pflegeleistungen, die jeder Einzelne für sich beansprucht, in einer Wohngemeinschaft gemeinschaftlich wahrgenommen werden können. Da das Pflegepersonal beim betreuten Wohnen nicht auf zeitraubende Fahrten von A nach B angewiesen ist, bleibt mehr Zeit, um sich um jeden einzelnen Pflegefall noch intensiver zu kümmern.

Am 17. September 2012 um 12:20 Uhr
Humanis Pflege- und Betreuungsdienst für Pflegebedürftige Personen ist das Beste was mir passieren konnte. Ob 24h Pflege oder Pflegedienste, das Unternehmen ist für alles zuständig. Seitdem ich ihnen die Betreuung und Pflege meines Vaters überlassen habe, geht es meinem Vater als auch mir viel besser. Humanis Pflege- und Betreuungsdienste kann ich nur weiter empfehlen.