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18. September 2009Licht und Farbe für das Alter
Mit steigender Lebenserwartung wächst auch die Zahl der Menschen die an Demenz leiden. Vor allem Einrichtungen für Senioren müssen sich vermehrt darauf einstellen. Neben der nötigen menschlichen und medizinischen Begleitung gewinnt jetzt der positive Einfluss von Licht und Farbe an Bedeutung.
Foto: Thomas Schober/pixelio.de
„Das passende Zusammenspiel von Raumklima, Licht, Farbe und Akustik in einem Zimmer kann zu einem deutlich verbesserten Wohlergehen beitragen, ist sich Bernd Müller, Vertriebsleiter des Unternehmens drapilux Deutschland, sicher. Das Textilunternehmen hat sich auf die Ausstattung von Krankenhäusern und Pflegeresidenzen mit Dekorationsstoffen spezialisiert. Auch das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) bekräftigt, dass die Wahl und Stärke der Farbe eine große Wirkung auf menschliche Gefühle ausübt. So würden älteren Menschen in der Regel hellere Farben und warme Pastelltöne bevorzugen, die Ruhe und Sanftheit ausstrahlen. Doch so einfach ist das Spiel mit den Farben nicht.
Denn dement erkrankte Menschen sind durch eine Reizüberflutung zwar schnell überfordert, doch sollen anderseits bewusst Anreize geschaffen werden. Dabei spiele das Licht eine besondere Rolle für die Stimmungslage. Längst ist der Einfluss auf den Stoffwechsel bekannt. In der Dunkelheit wird der „Stimmungsmacher“ Serotonin in Melatonin umgewandelt, ein Hormon zur Senkung des Stoffwechsels. So stabilisiert sich der Rhythmus von Schlaf- und Wachzustand des Menschen. Für Bewohnerzimmer ist deshalb ein Maximum an Tageslicht wichtig.
Quelle: CAREkonkret
Bildquelle: www.pixelio.de
Foto: Thomas Schober
Lesen Sie mehr zum Thema:
www.seniorenland.com/news/leichter-leben.html
www.seniorenland.com/news/das-domizil.html

Gerd Spranger
Presse & Medien
Tags: Alter, dement, Demenz, farbe, Licht, residenz, schutz, Senioren, Wohnen
