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30. Oktober 2009Gefahr in der Wohnung
Im liebsten Umfeld, dem heimeligen Zuhause, lauern viele Gefahren. Gewohnheit und leichtfertige Aktionen im so sicher gemeinten Umfeld kosten jährlich viele Menschen das Leben, vor allem Senioren. Mal eben auf eine Trittleiter steigen, das Fenster putzen, Vorhänge abnehmen oder schnell was auf den Herd stellen: Unachtsamkeit kann schwere Folgen mit sich bringen. Laut Statistischen Bundesamt kommen im heimischen Umfeld jährlich 5.300 Menschen über 65 Jahren ums Leben.
Foto: Rolf Plühmer/pixelio.de
Selbst Türschwellen und Teppiche werden häufig zu gefährlichen Stolperfallen. Mit über 80 Prozent stehen tödliche Stürze ganz oben auf der Skala. Doch selbst an Verbrennungen und Rauchvergiftungen durch Wohnungsbrände sind über 130 Senioren gestorben. Experten führen das Risiko, neben der nachlassenden körperlichen Beweglichkeit, auf die Altersvergeßlichkeit zurück und raten zu Rauchmeldern. „Fluchtwege sollten nicht verstellt sein“, heißt es. Doch wo sind in den eigenen vier Wänden „Fluchtwege“ zu finden, stellt sich die Frage.
Einmal mehr ist gute Nachbarschaftshilfe zu empfehlen. Von waghalsigen „Turnübungen“ im Alleingang ist abzuraten. Zu zweit lässt sich vieles leichter und besser bewältigen. Mit 60 Prozent zählen die Damen übrigens zu den meisten Unfallopfern. Frau will schließlich die Hausarbeit so lange wie möglich selbst erledigen. Ein Ehrgeiz der Folgen haben kann.
Quelle: www.monstersandcritics.de
Bildquelle: www.pixelio.de
Foto: Rolf Plühmer
Lesen Sie mehr zum Thema:
www.seniorenland.com/news/selbstmord
www.seniorenland.com/news/netzwerke

Gerd Spranger
Presse & Medien

Am 31. Oktober 2009 um 01:04 Uhr
Interessanter Artikel!
Vielleicht sind manche Senioren ja schon so pflegebedürftig, dass es besser für sie wäre, in einem Pflegeheim untergebracht zu werden. Dort sind die wenigstens vor solchen Gefahren sicher!