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26. Februar 2010Epilepsie im Alter oft unerkannt
Wenn Gesundheit abnimmt, wird sie in einem zunehmenden Maße bewusst. Es ist unser kostbares Gut mit fließenden Grenzen. Wann sind wir richtig gesund und wann wirklich krank? Das ist nicht nur eine Frage des persönlichen Befindens, sondern auch ärztlicher Diagnose.
Foto: Bärbel/pixelio.de
So weist der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) jetzt auf eine häufig verkannte Epilepsie im Alter hin. Anzeichen dafür können Schwindel, Gedächtnisstörungen oder eine kurze Verwirrtheit sein. Die gute Nachricht dabei ist; sie kann mit den richtigen Medikamenten dauerhaft unterbunden werden.
Schwieriger aber ist es sie zu erkennen, sofern die Epilepsie nicht ein wirklich auffälliges Maß erreicht. Zu den Symptomen zählen „ein kurzer starrender Blick“, das Reiben mit den Händen, Übelkeit und unerklärbare Stürze. Im Alter sind das noch keine signifikanten Alarmzeichen. Jeder hat schon mal länger den starren Blick gehabt, ist unglücklich gefallen, klagt über Übelkeit oder reibt sich nervös die Hände. Doch wäre es falsch, diese Hinweise als ganz normale Alterserscheinung zu werten oder sie als Demenz abzutun.
Die Ursache für eine „Spätepilepsie“ sind bei der Hälfte der Patienten im Alter ab 65 Jahren Schlaganfälle. In Deutschland leiden rund 500.000 Menschen an Epilepsie.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
Bildquelle: www.pixelio.de Foto: Bärbel
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Gerd Spranger - Presse & Medien
Tags: Alter, Alzheimer, Demenz, Gesundheit, Krankheit, Pflege, Senioren
