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30. April 2010Einsamkeit im Alter
Bestürzendes ist aus Salzburg zu hören, wenn es um die Senioren der Stadt geht. Das kam bei der jüngsten Aktion der Evangelischen Diakonie und des Sozialressorts der Stadt heraus. Das Bemühen, freiwillige Besuchsdienste zu organisieren, war erfolgreich. Als schwierig erwies es sich aber an einsame Senioren „heranzukommen.“
Foto: Bernd Boscolo/pixelio.de
Der gesellschaftliche Wandel ist spürbar. Keine Großfamilien mehr, keine Nachbarschaftskontakte und eine immer größere Isolation von Senioren. Salzburgs Vizebürgermeister Martin Panosch brachte es auf den Punkt: Es gibt zum Teil auch eine Verwahrlosung alter Menschen. Sie pflegen sich nicht mehr und meiden den Umgang mit Anderen. Manche versterben, ohne dass es bemerkt wird.“
Es sind Schattenseiten der sonst so verwöhnten Festspielstadt. Man geht von mehreren hundert betroffenen Senioren aus. Hilfsangeboten von Seiten ihrer Mitmenschen wird oft mit Misstrauen begegnet, als eine Folge des sozialen Rückzugs. Ein erster Start seitens des Gesundheits- und Sozialzentrums Salzburg-Süd ist mit fünf Freiwilligen und drei älteren Menschen gemacht worden. Es melden sich auch erste Stimmen, die in dem Besuchsdienst eine gute Aufgabe für arbeitslose Jugendliche erkennen.
Quelle: www.salzburg.orf.at
Bildquelle: www.pixelio.de Foto: Bernd Boscolo
Lesen Sie mehr zum Thema:
www.seniorenland.com/news/soziales_netz
www.seniorenland.com/news/pflegeheim

Gerd Spranger - Presse & Medien
Tags: Alter, Armut, diakonie, hilfe, Senioren, sozial, stadt, wandel

Am 5. Mai 2010 um 07:53 Uhr
Es gibt schon Gesprächsgruppen Konzepte für Einsame: wir haben hier in Klagenfurt recht gute Erfahrung mit dem TALISUND Konzept gemacht. Es gibt ein Buch und ein Ebook dazu.
Johann Berger