18. Januar 2010Eine für alle

omaIrgendwie haben sich zu dem guten alten Familienministerium Beinamen wie Senioren, Frauen und Jugend dazugesellt. „Familie“ ist zu kurz gegriffen im Zeitalter der Singles und Lebensgemeinschaften auf Zeit. Eigentlich fehlt im Sinne der Gleichberechtigung das Wort „Männer“. Aber die Herren zeigen sich charmant und haben für sich noch nicht die Gleichberechtigung entdeckt.

Foto:  knipser5/pixelio.de 

Jüngst reagierte Deutschlands junge Familienministerin, Kristina Köhler, gelassen auf den hohen Anspruch ihres Amtes: „Ich bin Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - und Sie werden schwerlich jemanden finden, der all diese Bereiche in einer Person vereinigt.” Und es ist in der Tat schwierig allen Interessen, Altersgruppen und gesellschaftlichen Schichten gerecht zu werden. Es bleibt wohl ein Abwägen der Interessen um Schlimmeres zu verhindern.

Seit 1969 hat es nur ein einziger Mann an die Spitze des Ministeriums geschafft, Heiner Geißler von 1982 bis 1985. Sonst scheint Sozialkompetenz, wie es das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fordert, eindeutig Frauensache zu sein. Seit 1994 sollen hier auch namentlich eindeutig die Interessen von Senioren vertreten werden. Damit hat man sich früh auf den demographischen Wandel eingestellt. Deutschlands größte Wählergruppe, die Generation 50-Plus, soll trotz Nullrunden bei den Renten bei Laune gehalten werden.

Wikipedia definiert die Aufgaben des Bundesseniorenministeriums so:
Es ruft Modellprojekte zur Förderung eines selbstständigen Lebens von Senioren und Seniorinnen und zur qualitätsvollen Hilfe und Pflege im Alter ins Leben. Es verbessert die gesetzlichen Rahmenbedingungen, zum Beispiel durch das Altenpflegegesetz und das Heimpflegegesetz. Außerdem initiiert das Seniorenministerium Forschungsvorhaben zur Verbesserung der Entscheidungsgrundlagen seniorenpolitischen Handelns angesichts des demographischen Wandels. Darüber hinaus unterstützt es die europäische und internationale Zusammenarbeit auf Regierungsebene, fördert Seniorenorganisationen, die ältere Menschen bei der Wahrnehmung ihrer Interessen unterstützen.

Quelle:
www.welt.de
www.wikipedia.de

Bildquelle: www.pixelio.de Foto: knipser5

Lesen Sie mehr zum Thema:
www.seniorenland.com/news/kein-alter
www.seniorenland.com/news/im-blick

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Gerd Spranger - Presse & Medien

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