26. April 2009Ein intelligentes Haus

Denken erwünscht (Quelle: Pixelio)

Als Innovation der Woche stellte „welt-online“ jüngst ein „Intelligentes Haus“ vor, bzw. ein System an Technik und Sensoren, die einem Haus zur Intelligenz verhelfen sollen. Hintergrund sind Ergebnisse einer Forschung des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering in Kaiserslautern (IESE). Sie präsentierten das fast voll automatisierte Wohnhaus auf der Cebit in Hannover. Es könne mit moderner Sensorik und Informationstechnologie selbst gebrechlichen Senioren helfen, lange selbstbestimmt in der eigenen Wohnung zu leben. So könnten die Systeme die Bewohner zum Beispiel daran erinnern, regelmäßig Medikamente einzunehmen, oder sie schlagen Alarm, wenn der Nutzer stürzt.

Die Technik bliebe dabei dezent im Hintergrund. Die Wissenschaftler entwickelten ein System, das über ein Netzwerk viele Informationen liefert. Wert wird dabei auf eine unaufdringlich Montage gelegt, ja auf quasi unsichtbar angebrachte Sensoren. Detaillierte Umgebungsinformationen würden gesammelt und analysiert um dann situationsbezogen darauf zu reagieren. Damit mache man die Umgebung quasi intelligent, ist sich Martin Becker, der Leiter des Forschungsbereichs “Ambient Assisted Living” am IESE, sicher. Der Nutzer könne dann alles dem autonom arbeitenden System überlassen. Es erkennt beispielsweise, ob ein Bewohner gestürzt ist, informiert über Telefon oder Internet einen vorgewählten Ansprechpartner.

Quelle: www.welt.de

Dominik Birgelen
Dominik Birgelen
Geschäftsführer

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