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18. Juni 2012Der preisgünstige Umzug in die Schweiz
Immer mehr Deutsche zieht es nach der Pensionierung oder auf der Suche nach einer neuen Tätigkeit zu unseren Nachbarn in die Schweiz. Das birgt nämlich gleich mehrere Vorteile und ist zudem weniger kompliziert, als man annehmen könnte. An dieser Stelle wollen wir verdeutlichen, auf was man bei einem Umzug im Sinne der Wirtschaftlichkeit achten sollte und warum sich ein Umzug in die Schweiz lohnt.
Planung ist der halbe Umzug
Hat man ein gewisses Alter erreicht, wird man vermutlich schon den einen oder anderen Umzug mitgemacht haben. Die vielleicht wichtigste Regel bei einem Wohnungswesel liegt natürlich auf der Hand: Wird die Planung nicht frühzeitig in Angriff genommen, artet der Umzug naturgemäß in Stress und Arbeit aus. Etwa ein Jahr vor dem eigentlichen Umzugstermin sollte man im Idealfall mit der Planung beginnen. Neben den logistischen Fragen, wie zum Beispiel der rechtzeitigen Buchung eines entsprechenden Fahrzeugs oder eines Umzugsunternehmens, sind es vor allen Dingen organisatorische Aufgaben, die auf den Wohnungswechsler warten. Gibt man den Begriff „Umzug Schweiz“ in eine Suchmaschine ein, wird man zuvörderst einige hilfreiche Hinweise zum Thema Aufenthaltsgenehmigung finden. Plant der Zureisende einen Aufenthalt, der mehr als 3 Monate betragen wird, benötigt er in jedem Fall eine Aufenthaltsbewilligung. Wer noch kein Ruheständler ist, muss eine Arbeitsbewilligung beantragen. Das sollte allerdings kein besonders großes Problem sein, da für Bürger der sogenannten EU-17/EFTA-Staaten ein vereinfachtes Bewilligungsverfahren gilt. Die jeweiligen Anträge kann man bei der Einwohnerkontrolle der betreffenden Wohngemeinde innerhalb von 14 Tagen nach Zuzug beantragen. Selbstverständlich sollte man bei der Antragsstellung seinen Personalausweis parat haben und im Bedarfsfall auch einen Arbeitsvertrag oder eine sonstige Bestätigung durch den Arbeitgeber. Die jüngeren unserer Leser, die vielleicht immer noch an ihrer Arbeitsvorsorge basteln, sollten sich bei den regionalen Versicherern über entsprechende Angebote informieren. Um möglichst günstig in die Schweiz ziehen zu können, sollte man die verschiedenen Umzugsunternehmen im Internet miteinander vergleichen oder selbst eine Ausschreibung bei beispielsweise umzugsauktion.de starten.
Was nach dem Umzug noch getan werden muss
Nach dem Umzug muss der neue Wohnsitz natürlich auch noch offiziell angemeldet werden. Meistens gibt es eine entsprechende Frist innerhalb der man sich beim Personenmeldeamt anmelden sollte. Die jeweilige Adresse des Amtes findet man ganz einfach auf der Internetseite der betreffenden Gemeine. Dort ist sicherlich auch ersichtlich, was man zur Anmeldung mitbringen sollte. Die mitgebrachten Radios und Fernseher müssen beim dortigen Pendant zur GEZ, der Schweizerischen Erhebungsstelle für Radio- und TV-Empfangsgebühren, angemeldet werden. Vergleichsportale im Internet erleichtern zudem die Auswahl etwaiger Versicherungen sowie Telefon- und Internetanbieter.

Am 19. Juni 2012 um 10:48 Uhr
Aha.. Wusste gar nicht dass die Schweiz so ein attraktives Auswanderungsziel ist.
Aber was du hier so schreibst, ist es durchaus verständlich.
LG