22. Juli 2009Computer als Fittmacher?

Prozessor

„Natürlich können alte Menschen mit Computern umgehen“, weiß Prof. Elisabeth Steinhagen-Thiessen, ärztliche Geschäftsführerin am Evangelischen Geriatriezentrum Berlin. Die Einrichtung ist an dem Projekt „SmartSenior - Intelligente Dienstleistungen für Senioren” beteiligt und möchte den sinnvollen Einsatz von computergestützten Leistungen im Seniorenmarkt verbessern. Dabei erlebt sie es in ihrer täglich Praxis, etwa in der virtuellen Begleitung durch einen „Avatar“ am PC. Er zeigt zum Beispiel Bewegungsübungen nach einer Hüftoperation oder das Training mithilfe eines Lernprogrammes nach einem Schlaganfall. Er prüft ganz individuell Gedächtnis und Reaktionsfähigkeit.

Die Industrie arbeitet mit Druck an weiteren Anwendungen wie die Deutsche Telekom, Alcatel-Lucent, Siemens und BMW sowie zahlreiche mittelständische Unternehmen. So misst ein Armband mit Sensortechnik Pulsschlag und andere Körperfunktionen. Und ein Hüftgürtel mit Beschleunigungsmessung ermittelt den Gang eines Menschen, um Stürze künftig durch Änderungen im Verhalten vermeiden zu helfen.

Quelle: www.gulli.com

Dominik Birgelen
Dominik Birgelen
Geschäftsführer

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