20. Januar 2009Clowns erleichtern Senioren das Leben

Alkohol

Clowns bringen Lebendigkeit und Zuversicht in Kliniken und Seniorenzentren. Sie nehmen den älteren Menschen die Angst mit ihren Späßen, Liedern und Kunststücken. Das Lachen befreit.

“Wir lassen uns von den Defiziten der Kranken häufig zu sehr anstecken, sind verzweifelt und resignieren. Doch wie der Kranke fühlt oder denkt, wissen wir oft nicht. Lachen kann selbst ein Demenzkranker noch. Dabei fühlt er sich vermutlich genauso wohl wie wir, wenn wir lachen. Fördern wir sein Lachen, geht es ihm, wenn auch nur kurzzeitig, besser”, meint Manfred Paier, der regelmäßig als “Dr. Clown” in Seniorenzentren auftritt.

Natürlich wird der “Dr.Clown” nicht wie ein Clown im Zirkus oder bei Kindern Mißgeschicke vorführen oder Demenzkranke dazu verleiten. Er verbündet sich mit dem Emotionalen des Kranken, spürt dessen inneren Frohsinn auf und fördert diesen, sich auch zu zeigen. Wer lacht, schimpft nicht, ist nicht aggressiv oder “verhaltensgestört”. Wer lacht, dämmert nicht vor sich hin. Wer lacht, ist in diesem Moment gesund.

Nicht nur die Alten und Kranken profitieren von dem Spaß, den Paier bringt - auch die Pflegenden. Sie haben selbst etwas zu lachen, und sie bekommen Patienten, die wesentlich “pflegeleichter” sind. Die Patienten fühlen sich besser, sie nörgeln nicht. Alles wird leichter, alles geht schneller. Ein Aspekt, der auch die Kranken - und Pflegekassen interessieren sollte. Der liebenswerte Spaßbringer bringt es auf den Punkt: “Eine von Menschlichkeit und Heiterkeit geprägte Pflege spart letztlich Kosten. Es sollte den Dr. Clown auf Krankenschein geben!”

Quelle:
http://www.teckbote.de/region/lokales/Artikel2039298.cfm
http://www.drclown.de/projekte.html

Dominik Birgelen
Dominik Birgelen
Geschäftsführer

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