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29. November 2009Alter: Stärke und Schwäche
Es ist fast wie der Streit zweier Gelehrter in der Sache wenn es um die Fahrtüchtigkeit von Senioren geht. Die Einen betonen die Umsicht und das Einhalten der Vorschriften seitens der Senioren. Die Anderen unterstellen körperliche Gebrechlichkeit und damit abnehmende Fahrtüchtigkeit bei seit Jahrzehnten steigendem Verkehrsaufkommen. Das führt zu Fragen und nach Ansicht von Experten zu einem „Betagten-TÜV“.
Foto: W. Broemme/pixelio.de
So hat sich ein Fachmann der Verkehrswacht Brandenburg jüngst positiv über den vorbildlichen Zustand von Rädern und Pkws bei einem Seniorentreffen geäußert. Für die Generation 60-Plus spreche auch eine auf lange Praxis zurückblickende Fahrgeneration. Zudem werden zwei von drei Unfällen in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen verursacht, so der Experte. Doch Tatsache ist auch, dass die von älteren Verkehrsteilnehmern verursachten Unfälle deutlich ansteigen, wie jüngst in Reutlingen. Innerhalb einer Woche gingen drei schwere Unfälle auf das Konto zweier 84-Jähriger Fahrzeuglenker und einer 82-Jährigen.
Verkehrsexperten der Polizei in Reutlingen sehen darin auch ein Spiegelbild der demographischen Entwicklung. Bis zum Jahr 2020 soll jeder dritte deutsche Autofahrer das 60. Lebensjahr überschritten haben. Damit gewinnen auch Fahrtauglichkeits-Tests ab dem 70. Lebensjahr an Brisanz. Bislang sprechen die Unfallstatistiken des ADAC aber noch für die Senioren. Sie verursachen weniger Unfälle als Autofahrer anderer Altersgruppen.
Quelle:
www.gea.de
www.maerkischeallgemeine.de
Bildquelle: www.pixelio.de Foto: W. Broemme
Lesen Sie mehr zum Thema:
www.seniorenland.com/news/schoen-alt
www.seniorenland.com/news/internet-lernen

Gerd Spranger - Presse & Medien
