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Archiv von März, 2011

29. März 2011Gegen Halsschmerzen helfen pflanzliche Arzneimittel

Hausmittel bei Halsschmerzen - Foto: ABDA
 
Halsschmerzen: Häufig wird mit Salbei- oder Kamillentee gegurgelt.
Foto: ABDA

Berlin, 29. März 2011 - Kratzen im Hals oder Schmerzen beim Schlucken sind typische Symptome einer Erkältung. „Gegen Halsschmerzen helfen pflanzliche Arzneimittel oft sehr gut“, sagt Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Eingesetzt werden z.B. Extrakte aus Kamillen- oder Lindenblüten, aus Blättern von Salbei, Thymian oder Spitzwegerich und die Heilpflanze Isländisch Moos. Die Extrakte wirken je nach enthaltener Heilpflanze entzündungshemmend, zusammenziehend oder sie bilden eine Schutzschicht auf der gereizten Schleimhaut. Industriell hergestellte Extrakte enthalten die Wirkstoffe in höherer Konzentration als Tees, die vom Patienten selbst zubereitet werden. Pflanzenextrakte werden unter anderem als Tinktur, Saft oder nach Weiterverarbeitung als Dragees angeboten. Für Kinder kennt der Apotheker Präparate ohne Alkohol.
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20. März 2011Problemfall Cholesterin

WHO beklagt unzureichende Behandlungssituation bei erhöhten Blutfettwerten

Gesunde Ernährung ist wichtig, um das Cholesterin in die Schranken zu weisen - Foto: djd/MSD
 
Gesunde Ernährung ist wichtig, um das Cholesterin in die Schranken zu weisen.
Foto: djd/MSD

(djd/pt). Erhöhte Cholesterinspiegel werden häufig auf die leichte Schulter genommen. Obwohl zu hohe Blutfettwerte eindeutig mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung stehen, erhalten Betroffene in vielen Fällen keine Therapie zur Cholesterinsenkung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO, in der die Daten von 147 Millionen Menschen ausgewertet wurden. Die unzureichende Behandlungssituation hat Auswirkungen: Allein im Jahr 2005 starben 18 Millionen Menschen an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Entsprechend groß ist nach Ansicht der Studienautoren der Handlungsbedarf. Deutschland schneidet in der Auswertung vergleichsweise schlecht ab. Bei nur 41 Prozent der behandelten Patienten waren die Gesamtcholesterinwerte gut kontrolliert. Im Ländervergleich bildet Deutschland damit das Schlusslicht.
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17. März 2011Die Sturzgefahr als ständiger Begleiter

Schwindelanfälle - eine häufige Verletzungsursache bei Senioren

Altersschwindel kann Freizeitaktivitäten beeinträchtigen - Foto: djd/Vertigoheel
 
Altersschwindel kann Freizeitaktivitäten beeinträchtigen.
Foto: djd/Vertigoheel

(djd/pt). Während bei jüngeren Semestern Sport als Verletzungsfaktor ganz weit oben steht, kommt es bei älteren Menschen häufig zu Sturzverletzungen. Ein gestörter Gleichgewichtssinn kann der Auslöser sein. Das Phänomen beschreiben Betroffene oft so: “Es wird einem schwarz vor Augen, man hat das Gefühl, zu fallen, der Boden schwankt oder die Orientierung im Raum ist nicht mehr möglich.” Tritt der Schwindel häufig auf, suchen viele Patienten Rat beim Arzt. Kann keine gravierende organische Ursache ausgemacht werden, lautet die Diagnose oft Altersschwindel oder auch unspezifischer Schwindel.

Studie gibt Hoffnung

Die Ungewissheit kann Betroffene noch mehr verunsichern und damit die Schwindelsymptomatik verstärken. Anlass zur Hoffnung gibt eine jüngst durchgeführte Behandlungsstudie, die in Deutschland in 183 Allgemeinarztpraxen durchgeführt wurde. Über 2.000 Patienten mit unspezifischen Schwindelsymptomen und Arterienverkalkung nahmen daran teil. Laut dieser Studie führen natürliche Wirkstoffe wie Kokkelskörner, Schierling, Petroleum und Ambra, enthalten beispielsweise in dem Komplexmittel Vertigoheel, schon nach kurzer Zeit zu einer Linderung der Schwindelsymptomatik. Das Mittel fördert vor allem die Durchblutung kleinster Gefäße. Durch die Verbesserung der Schwindelsymptomatik waren die Patienten rasch wieder in der Lage, ihren Alltag zu bewältigen, und verspürten wieder mehr Lebensqualität.
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15. März 2011Inkontinent durch Diabetes

Dauerhaft erhöhter Blutzucker schädigt die Blase

Bonn, 15. März 2011 - Die Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus kann zur Blasenschwäche führen. Diabetiker sollten daher ihren Blutzuckerspiegel auch der Blase zuliebe sorgfältig einstellen. Wichtig ist es außerdem, bei Blasenproblemen frühzeitig einen Arzt aufzusuchen. Andernfalls kann es zu einer schweren Inkontinenz und zu Folgeschäden an den Nieren kommen.

Jeder zweite Diabetespatient hat Probleme mit dem Wasserlassen. Besonders häufig trifft es Diabetiker, die bereits seit mehreren Jahren an der Stoffwechselerkrankung leiden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel die Nerven schädigt, die das Entleeren der Blase steuern. Bei den meisten Diabetespatienten äußert sich dies in einer überaktiven Blase: Sie verspüren immer wieder unvermittelt einen starken Harndrang, auch wenn die Blase nahezu leer ist. Der Weg zur Toilette ist dann oftmals zu weit, sodass ungewollt Urin verloren geht. Um das zu verhindern, gehen viele Betroffene vorsorglich zur Toilette und trainieren ihre Blase regelrecht klein.
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10. März 2011Den Zucker unter Kontrolle

Diabetiker brauchen eine bedarfsgerechte Therapie

Diabetes sieht man nicht - Foto: djd/diabetes-behandeln.de
 
Diabetes sieht man nicht - mögliche Anzeichen sollten dennoch ernst genommen werden.
Foto: djd/diabetes-behandeln.de

(djd/pt). Diabetes tut nicht weh. Patienten können von der Stoffwechselstörung jahrelang betroffen sein, ohne es zu ahnen. Doch ein unbehandelter Typ-2-Diabetes ist gefährlich, denn der hohe Blutzucker schädigt auf Dauer die Gefäße. Wer erste Anzeichen rechtzeitig wahrnimmt, kann Folgeschäden und häufig auch eine Insulinbehandlung vermeiden oder hinauszögern.

Mögliche Anzeichen für Diabetes sind gesteigerte Durst- oder Hungergefühle, Tagesmüdigkeit, häufiger Harndrang sowie verschwommenes Sehen und Taubheitsgefühle in Händen oder Füßen.

Rechtzeitig handeln

Letztlich kann nur eine Blutzuckeruntersuchung zeigen, ob der Glukosestoffwechsel gestört ist. Risikopatienten wird vom Bundesverband Niedergelassener Diabetologen (BVND) geraten, regelmäßig zur Kontrolle zu gehen. Anfangs können die Betroffenen dem Fortschreiten ihrer Erkrankung noch mit relativ einfachen Veränderungen des Lebensstils begegnen: Viel Bewegung, die Vermeidung von Übergewicht sowie eine ausgewogene und gesunde Ernährung sind wesentliche Maßnahmen. Unter www.diabetes-behandeln.de gibt es Informationen, Tipps und Rezepte.
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8. März 2011Jogging für die grauen Zellen

Mit Bridge kann man spielend geistig fit bleiben

Beim Bridge sind vor allem Taktik und Überlegung angesagt - Foto: djd/Deutscher Bridge-Verband e.V.
 
Welche Karte spiele ich jetzt am besten aus? Beim Bridge sind vor allem Taktik und Überlegung angesagt.
Foto: djd/Deutscher Bridge-Verband e.V.

(djd/pt). Wer rastet, der rostet - das gilt für den Körper ebenso wie für das Gehirn. So wie regelmäßiger Sport die Muskeln stärkt und den Kreislauf in Schwung hält, braucht auch der Geist stetiges “Training”, um leistungsfähig zu bleiben. Besonders wer im Beruf nicht mehr intellektuell gefordert wird, baut sonst schnell ab. Schon seit Dr. Siegfried Lehrl von der Universität Erlangen den Begriff 1983 prägte, raten daher Experten zum “Gehirnjogging”, damit das Gedächtnis bis ins hohe Alter in Bestform bleibt. Sudokus, Bücher mit Zahlen- und Buchstabenrätseln sowie Knobelaufgaben sind immer wieder Bestseller.

Hier zählt Köpfchen

Noch mehr Spaß macht es, die grauen Zellen auf spielerische Weise zu trainieren, beispielsweise mit Bridge. Bei dem traditionsreichen Kartenspiel ist nicht Glück, sondern Köpfchen gefragt. Taktieren, Strategien entwickeln und mit seinem Partner die Gegner ausspielen - das ist ebenso unterhaltsam wie geistig anspruchsvoll. Beim Bridge gibt es keine guten oder schlechten Karten. Es kommt allein darauf an, dass man das Beste aus seinem Blatt macht. Das stellt hohe Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit, das logische Denken und die Kombinationsgabe - Gehirnjogging pur.
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3. März 2011Mobil & aktiv im Alltag

Tipps zur Handynutzung

Broschüre: Mobil & aktiv im Alltag - Deutsche Seniorenliga
DSL-Broschüre:
Mobil & aktiv im Alltag

Als eine der wichtigsten Verbindungen von Mensch zu Mensch sorgt Mobilfunk dafür, dass wir mit Familie und Freunden in Kontakt bleiben. Diese Kommunikationsmöglichkeit steht jedoch nur denjenigen offen, die ein Handy bedienen können. Viele ältere Menschen scheuen den Gebrauch eines Mobiltelefons, weil sie sich die Handhabung nicht zutrauen. Dabei ist es nicht nur der Trend, immer mehr Technik in immer kleinere Geräte zu packen, der abschreckend wirkt – die meisten älteren Menschen wissen überhaupt nicht, wie viele Anwendungsmöglichkeiten es gibt, die interessant und leicht zu erlernen wären, weil es ihnen niemand erklärt.

Deshalb widmen wir uns in unserer neuen Handybroschüre ganz konkreten Fragen zur Nutzung des Handys im Alltag: Wie verwende ich mein Handy als Kalender? Was habe ich davon? Welche Funktionen sind sonst noch wichtig? Unter welchen Umständen darf ich mit dem Handy im Auto telefonieren?

Wir bringen Ihnen das Handy näher, damit Sie aktiv bleiben und mobil werden!
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